Götze/Grüne: Familien und Jugendliche werden von dieser Regierung weiter belastet
Erhöhter Selbstbehalt bei Lehrlings- und Schüler:innenfreifahrt: Ab heute 51 Prozent mehr für Familien und Jugendliche
„Während der Kanzler gestern im ORF-Sommergespräch großmundig erklärt hat, dass 700 Millionen Euro einfach im Budget zu finden seien, wenn man sie braucht, müssen Familien auf Initiative von Familienministerin Bauer von nun an einen höheren Selbstbehalt bei der Lehrlings- und Schüler:innenfreifahrt zahlen. Familien und Jugendliche werden von dieser Regierung weiter belastet – das ist hochgradig ungerecht“, sagt Elisabeth Götze, Verkehrssprecherin der Grünen.
„Der von ihrem Ministerium vorgegebene Selbstbehalt bei der Lehrlings- und Schüler:innenfreifahrt wird mit heutigem Datum um unglaubliche 51 Prozent angehoben. Schon wieder wird bei denen hingegriffen, die sich nicht wehren können“, unterstreicht Götze.
„Auch das TOP-Jugendticket wird deutlich verteuert und der Preis übersteigt die psychologisch relevante 100-Euro-Schallmauer. Einmal mehr zahlen die Familien die Zeche für die einseitige Sparpolitik der Bundesregierung. Für Familien, die das Geld dafür nicht ausgeben können, bringt das eine neue Mobilitätsarmut. Und mit der Entlastung der Arbeitgeber bei den FLAF-Beiträgen ist die nächste Verteuerung 2027/28 absehbar. Kosten von den Großen zu den Kleinen, die sich nicht wehren können – das ist das Ergebnis der ungerechten Politik von SPÖ, ÖVP und Neos, auch bei der Schüler:innen- und Lehrlingsfreifahrt“, sagt Götze.
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