Gewessler zu Kickl: „Pech gehabt ist keine Klimapolitik“

Grünen-Chefin wirft FPÖ-Chef Überheblichkeit gegenüber Hitze-Betroffenen und Wegschauen bei rechtsextremen Umtrieben vor

Die Grüne Klubobfrau Leonore Gewessler reagiert scharf auf die Verleugnung der menschengemachten Klimakrise durch Herbert Kickl im gestrigen Sommergespräch: „Herbert Kickl blickt aus dem gut gekühlten Dienstwagen auf alle Menschen in Österreich herab, für die der heurige Hitzesommer nur mehr schwer auszuhalten war. Seine Antwort auf das Leiden, das die extremen Temperaturen und Dürre verursachen, lautet: Pech gehabt.“

„Ob die Ernte verdorrt, die Sonne auf die Baustelle brennt oder die Wohnung zu heiß zum Schlafen ist – Kickl kümmert das nicht. Das ist überheblich und arrogant, weil es die tagtäglichen Herausforderungen der Menschen ignoriert. Die grüne Alternative heißt: Probleme anpacken und Leben leichter machen“, stellt Gewessler klar.

Auch zur fehlenden Abgrenzung von rechtsextremen Schlägertrupps findet die Grünen-Chefin deutliche Worte: „Ich kann den Unterschied zwischen der Freiheitlichen Jugend und den rechtsextremen Schlägertrupps mit freiem Auge nicht mehr erkennen. Kickl nimmt genau das offensichtlich hin. Lassen wir uns von diesen Spaltern nicht einschüchtern, lassen wir uns die Hoffnung nicht nehmen. Dafür kämpfen wir Grüne Tag für Tag.“

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