Anteil an „KI-Jobs“ wieder deutlich gestiegen

Fünf Prozent aller im ersten Halbjahr 2026 auf karriere.at veröffentlichten Stellen waren sogenannte „KI-Jobs“.

* Im ersten Halbjahr 2026 waren fünf Prozent aller auf karriere.at ausgeschriebenen Stellen sogenannte „KI-Jobs“ (Definition siehe unten). Das geht aus einer aktuellen Schlagwortanalyse hervor. Der Anteil ist damit um rund zwei Prozentpunkte gegenüber dem Gesamtjahr 2025 gestiegen.
* Schlagworte wie „Künstliche Intelligenz“ kamen in Stelleninseraten aus allen Berufsfeldern vor.
* Bereits jede fünfte offene Stelle als GRAFIKER*IN war ein „KI-Job“ (22 Prozent); im Berufsfeld „Marketing, PR“ lag der Anteil bei 13 Prozent.
* Georg Konjovic, CEO bei karriere.at: „Wir beobachten in Österreich einen deutlichen Anstieg an Positionen, wo KI nicht entwickelt, sondern angewendet wird. Insgesamt werden immer mehr Berufe von KI durchdrungen. In manchen Berufsfeldern wird bald kein Job mehr ohne KI auskommen.“

Der Anteil an „KI-Jobs“ erreichte im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand: Fünf Prozent aller ausgeschriebenen Jobs in diesem Zeitraum enthielten Begriffe wie „Künstliche Intelligenz“ oder „Machine Learning“ oder die Namen von KI-Chatbots wie „Claude“, „Co-Pilot“ oder „ChatGPT“. Dabei weist das Berufsfeld „IT, EDV“ nach wie vor die meisten „KI-Jobs“ in absoluten Zahlen auf.

WAS ZÄHLT ALS „KI-JOB“?

Als „KI-Job“ gilt im Rahmen dieser Analyse jedes Stelleninserat, das mindestens einen der folgenden Begriffe enthält: „Künstliche Intelligenz“, „KI“, „Artificial Intelligence“, „AI“, „Machine Learning“, „Maschinelles Lernen“, „Generative AI“, „Predictive“ (z. B. in Kombinationen wie „Predictive Analytics“, „Predictive Forecasting“, „Predictive Modeling“, „Predictive Diagnostics“), „Prompt Engineering“, „Deep Learning“, „Neural Network(s)“, „Reinforcement Learning“, „Natural Language Processing“, „Large Language Model“ (die Abkürzung „LLM“ wurde nicht berücksichtigt, da sie auch einen akademischen Grad bezeichnet), sowie die Namen bekannter KI-Anwendungen: „ChatGPT“, „OpenAI“, „DeepSeek“, „Perplexity“, „Claude“, „Copilot“, „Gemini“, „Mistral“, „Poe“ und „KI-Tool“.

karriere.at
Maresa Mayer
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