FPÖ – Resch: Ablehnung der Lugner-Würdigung ist eine Schande für Wien

SPÖ, NEOS und Grüne gegen Richard-Lugner-Park in Grinzing

„Richard Lugner hat für Wien viel geleistet. Ihm eine angemessene Würdigung in seinem Heimatbezirk zu verweigern, ist eine Schande für Wien“, kritisiert der gf. FPÖ-Döbling Bezirksparteiobmann LAbg. Klemens Resch. Sein Antrag zur Benennung eines Abschnitts des Grinzinger Angers als Richard-Lugner-Park wurde im Wiener Gemeinderat von SPÖ, NEOS und Grünen abgelehnt, nur FPÖ und ÖVP stimmten dafür.

Bürgermeister Michael Ludwig erklärte anlässlich von Lugners Tod am 12. August 2024 ausdrücklich: „Richard Lugner war ein erfolgreicher Baumeister und Unternehmer“. Im selben Nachruf sagte Ludwig: „mit Richard Lugner ist ein Wiener Original von uns gegangen.“ „Herr Bürgermeister, Sie selbst haben Lugner als erfolgreichen Unternehmer und Wiener Original gewürdigt. Sie würden wohl kaum einen Mann so bezeichnen, den Sie für einen homophoben Sexisten halten. Warum verweigert Ihre Partei ihm dann mit solchen Vorwürfen eine angemessene Ehrung? Ihre eigenen Worte passen nicht zum Abstimmungsverhalten Ihrer SPÖ“, hält Resch fest.

Lugner habe ein Unternehmen aufgebaut, Arbeitsplätze geschaffen und Wien mit seinen Bauprojekten mitgeprägt. Zu seinen Leistungen zählen die Errichtung der Moschee in Floridsdorf und die Sanierung des jüdischen Stadttempels. 1992 erhielt er das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.

„Die Döblinger Bezirksvertretung hat sich für die Würdigung ausgesprochen. SPÖ, NEOS und Grüne schlagen diesen Wunsch aus. Für schöne Nachrufe reicht die Wertschätzung, für eine Parktafel nicht. Wir bleiben dabei: Richard Lugner verdient einen würdigen Platz in seinem Heimatbezirk“, so Resch.

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