Gesund arbeiten bis zur Pension: HABIT mit Wiener Gesundheitspreis ausgezeichnet
Projekt zum Betrieblichen Übergangsmanagement unterstützt Mitarbeitende 50 plus in späteren Berufsphasen.
HABIT – Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam wurde vergangene Woche im Wiener Rathaus mit dem 2. Platz des Wiener Gesundheitspreises ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Wiener Gesundheitsförderungskonferenz in der Kategorie „Gesund in Einrichtungen/Organisationen“. Ausgezeichnet wurde das vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) geförderte Projekt zum Betrieblichen Übergangsmanagement, das Mitarbeitende in späteren Berufsphasen stärkt, ihre Gesundheit fördert und Übergänge bis zur Pension aktiv begleitet. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.
ÜBERGÄNGE GUT UND GESUND BEGLEITEN
Das Übergangsmanagement ist mittlerweile fester Bestandteil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bei HABIT. Im Fokus stehen Mitarbeitende ab 50 Jahren in einer Berufsphase, in der Fragen zu Belastung, Gesundheit, Veränderung und Pensionierung an Bedeutung gewinnen. „Mit unserem Projekt unterstützen wir Mitarbeitende dabei, gesund, motiviert und gut begleitet bis zur Pension tätig bleiben zu können. Wir freuen uns über die Auszeichnung für dieses Engagement“, so Claudia Grabner, Projektleiterin bei HABIT.
Zu den Maßnahmen im Rahmen des Übergangsmanagements zählen beispielsweise Mitarbeiter:innen-Gespräche, in denen Belastungen, Veränderungswünsche oder Anpassungen bei Tätigkeit und Arbeitszeit besprochen werden. Ergänzend gibt es Beratung, Coaching, arbeitsmedizinische Begleitung, physiotherapeutische Beratung sowie Informationen zu Altersteilzeit, Pensionierung und persönlicher Zukunftsplanung.
Ein wichtiger Bestandteil ist die Sicherung von Erfahrungswissen. „Langjährige Kolleg:innen bringen wertvolles Praxiswissen ein, das für Teams, neue Mitarbeitende und die Organisation insgesamt von großer Bedeutung ist“, so Grabner. Auch der Übergang in die Pension wird aktiv begleitet. Abschlussdialoge helfen, den Ausstieg zu planen, offene Fragen zu klären und Rückmeldungen aufzunehmen. Zugleich können Möglichkeiten entstehen, auch nach dem Pensionsantritt mit HABIT verbunden zu bleiben.
BEWERBUNGEN VON PERSONEN 50 PLUS VERDOPPELT
„Es freut mich besonders, wenn neue Kolleg:innen, die nur wenige Jahre vor ihrer Pension zu uns kommen, berichten, dass sie sich vom ersten Gespräch an gesehen und wertgeschätzt gefühlt haben. Menschen dürfen nicht aufgrund ihres Alters am Arbeitsmarkt übersehen werden. Bei HABIT leisten sie mit ihrer Erfahrung und ihrem Engagement einen sehr wichtigen Beitrag für eine inklusive Gesellschaft“, betont Andreas Kauba, Geschäftsführer von HABIT. Der Erfolg des Projekts zeigt sich auch in konkreten Zahlen: Im ersten Halbjahr 2026 hat sich der Anteil der Bewerbungen bei HABIT von Personen 50 plus im Vergleich zum selben Zeitraum 2024 verdoppelt.
HABIT – HAUS DER BARMHERZIGKEIT INKLUSIONSTEAM
Das HABIT – Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam steht für qualitativ hochwertige Betreuung von Menschen mit mehrfachen Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf. Das interdisziplinäre Team von HABIT bietet rund 480 Betreuungsplätze in 13 Wohngemeinschaften, einer Kids-WG, zwei Garconnierenverbünden, das waberl für zeitlich befristetes Wohnen, fünf Tageszentren und in der Mobilen Begleitung zuhause. HABIT ist Teil der „Haus der Barmherzigkeit“-Gruppe. Die Leistungen von HABIT werden durch den Fonds Soziales Wien (FSW) aus Mitteln der Stadt Wien_, _der Wiener Kinder- und Jugendhilfe sowie durch das Land Niederösterreich gefördert. hb.at/habit
Haus der Barmherzigkeit
MMag. Robert Schafleitner
Seeböckgasse 30a, 1160 Wien
01/ 40 199-1321
robert.schafleitner@hb.at
www.hb.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.