FPÖ – Berger zum Internationale Tag für sicheren Schwangerschaftsabbruch: „Selbstbestimmung der Frau endet dort, wo neues Leben entsteht“
FPÖ warnt vor Schutzzonen der Verlierer-Koalition – ÖVP verrät christliche Werte, ORF entmenschlicht Leben“
Anlässlich des Internationalen Tages für sicheren Schwangerschaftsabbruch übte FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger scharfe Kritik an der gesellschaftspolitischen Debatte und den von der Regierung geplanten Schutzzonen vor Krankenhäusern. Für die Freiheitlichen handle es sich bei diesem Vorstoß um einen massiven Eingriff in die Grund- und Freiheitsrechte, der auf völlig falschen Narrativen basiere.
Die angebliche Problemlage von Einschüchterung und Bedrohung vor Spitälern existiere in der dargestellten Form schlichtweg nicht, erklärte Berger, da es weder Anzeigen noch polizeilich dokumentierte Vorfälle gebe. „Die Selbstbestimmung der Frau endet dort, wo ein neues Leben entsteht. Was diese Verliererkoalition in Wahrheit aus dem öffentlichen Raum verbannen will, sind Christen, die friedlich beten, eine Kerze anzünden oder einen Rosenkranz in der Hand halten. Hier wird unter dem Deckmantel des Patientenschutzes ein beispielloser Anschlag auf unsere Grundrechte verübt, um Menschen, die ihre Stimme für das ungeborene Leben erheben, pauschal als Belästiger zu kriminalisieren“, so die FPÖ-Familiensprecherin.
Besonders enttäuscht zeigte sich Berger über die Rolle der Volkspartei, die ihre eigenen Wurzeln für den Machterhalt verraten habe. „Die angebliche christlich-soziale Partei hat sich von ihren Werten so weit entfernt, dass sie kaum noch erkennbar sind. Das zeigt sich auch daran, dass selbst jene, die sich innerhalb der Systempartei noch als Lebensschützer verstehen, nicht einmal mehr den Mut aufbringen, sich zu Wort zu melden“, kritisierte Berger.
Zudem warnte die FPÖ-Abgeordnete vor einer zunehmenden Verrohung in der Debatte und verurteilte die mediale Berichterstattung des staatlichen Rundfunks. „Ein Kind im Mutterleib ist kein abstrakter Begriff und kein politisches Konzept, sondern menschliches Leben am Anfang seiner Entwicklung. Wenn im Zwangsrundfunk das ungeborene Leben völlig respektlos als bloßer ‚Zellhaufen‘ abgewertet wird, ist das eine unerträgliche Realitätsverweigerung. Wenn wir anfangen, menschliches Leben sprachlich derart zu entmenschlichen, dann sollten bei uns allen die Alarmglocken läuten“, betonte Berger.
„Wenn Menschenrechte jedem Menschen zustehen – warum nicht auch dem ungeborenen Menschen?“, fragte Berger. Abschließend stellte Berger klar, dass tatsächliche Blockaden und Belästigungen bereits nach geltendem Recht verboten seien und es keine neuen Gesetze brauche. „Sich für das Leben einzusetzen, ist zutiefst menschlich und human. Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit gelten ganz besonders für jene, die eine unbequeme Stimme für die Schwächsten erheben. Und es gibt kein schwächeres, kein schutzloseres Leben als das ungeborene Kind!“, forderte Berger ein sofortiges Ende der Stigmatisierung.
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