Der repräsentative mydays Geschenkereport 2026
Ho Ho Horror: Ausgestopfter Fasan, Wurstkabeltrommel, Unterhosen vom Chef – die Top 10 der schrecklichsten Weihnachtsgeschenke der Deutschen (FOTO)
Merry Disappointmas! Auf Vorfreude auf das Fest folgt beim Auspacken häufig die blanke Ernüchterung unterm Baum: Mehr als die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) kennt enttäuschende Weihnachtsgeschenke, jede:r Zweite (50 Prozent) hat Freude über ein Geschenk schon einmal vorgetäuscht. Der repräsentative mydays Geschenkereport 2026* zeigt, warum wir beim Schenken so häufig danebenliegen und was ein gutes Geschenk wirklich ausmacht. Richtig kurios wird es dabei beim Blick auf die tatsächlichen Fehlgriffe. Vom ausgestopften Fasan bis hin zur Wurstkabeltrommel oder Unterhosen vom Chef. mydays zeigt die Top 10 der schrecklichsten Weihnachtsgeschenke der Deutschen, die jemals unterm Baum lagen.
* Alle Jahre wieder daneben: Nur jede:r Dritte (32 Prozent) freut sich immer über die erhaltenen Weihnachtsgeschenke
* Ho Ho Horror: 1. Unterhosen vom Chef, 2. Hornhautei, 3. 25 kg Zement, 4. ausgestopfter Fasan, führen die Top 10 der schrecklichsten Weihnachtsgeschenke der Deutschen an
* Merry Fake-mas: Jede:r Zweite hat Freude über ein Geschenk schon einmal vorgetäuscht
* Falsches Geschenk, falsche Botschaft: Jede:r Fünfte fühlt sich bei einem unpassenden Geschenk nicht gekannt; auch jede:r Fünfte hat wegen eines Geschenks schon einmal gestritten
* Geschenkestress: 38 Prozent empfinden die Suche als stressig
* Geschenke-Recycling: Vier von zehn haben Weihnachtsgeschenke schon weitergegeben
* Persönlich statt protzig: Nur Jede:r Zehnte legt Wert auf teure Geschenke, der Gedanke zählt
FEST DER FEHLGRIFFE: NUR JEDE:R DRITTE FREUT SICH ÜBER ALLE ERHALTENEN GESCHENKE
Das Fest der Liebe wird häufig zum Fest der Fehlgriffe: Gerade einmal jede:r Dritte (32 Prozent) freut sich immer über die erhaltenen Weihnachtsgeschenke. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) kennt enttäuschende Geschenke unterm Baum – Jede:r Fünfte (21 Prozent) erlebt sogar jedes oder fast jedes Jahr einen Geschenkeflop.
Und auch für Weihnachten 2026 droht wieder Bescherungsgefahr. Ganz oben auf der persönlichen Horror-Liste stehen Alkohol und Socken mit jeweils 23 Prozent. Dahinter folgen Dekoartikel mit 19 Prozent und Weihnachtskram wie Schokonikolaus oder Christbaumkugeln mit 16 Prozent.
Noch härter wird es beim Blick zurück. Das sind die Top 10 schrecklichsten Geschenke der Deutschen:
1. Unterhosen vom Chef
2. Hornhautei
3. 25 kg Zement
4. ausgestopfter Fasan
5. Diätpillen verpackt in einer Pralinenschachtel
6. 2 Waschlappen mit der Aufschrift: „fürs Ärschli / nicht fürs Ärschli“
7. Hundeshampoo (für nicht Hundebesitzerin)
8. Wurstkabeltrommel
9. leeres Schmuckkästchen vom Freund
10. Halb aufgegessener Keks in Herzform
MERRY FAKE-MAS: JEDE:R ZWEITE HAT FREUDE SCHON VORGETÄUSCHT
Oh du fröhliche Fassade: Die Hälfte der Befragten hat schon einmal die Freude über ein Geschenk trotz Enttäuschung vorgespielt (50 Prozent), bei Frauen sind es sogar 56 Prozent. Vielleicht auch, um zu verhindern, dass der Haussegen in Schieflage gerät. Denn fast jede:r Fünfte (19 Prozent) hat wegen eines Geschenks schon einmal gestritten.
Ein Fehlgriff trifft offenbar schnell einen empfindlichen Nerv. 21 Prozent fühlen sich bei einem unpassenden Geschenk von der anderen Person nicht richtig gekannt, 20 Prozent sind enttäuscht. 19 Prozent denken, dass sich der oder die Schenkende nicht genügend Mühe gegeben hat. 14 Prozent fühlen sich sogar weniger wertgeschätzt.
Kein Wunder also, dass der Druck schon lange vor der Bescherung beginnt: Mehr als jede:r Dritte empfindet die Geschenkesuche als stressig (38 Prozent). Hauptgrund ist Ideenlosigkeit: 41 Prozent wissen nicht, was sie schenken sollen, 37 Prozent fürchten einen Fehlgriff. Besonders knifflig wird es ausgerechnet bei den Liebsten: Für 32 Prozent ist der oder die Partner am schwierigsten zu beschenken. Bei der Gen Z wird dagegen Papa zum Geschenke-Endgegner (46 Prozent). So viel Kopfzerbrechen vor der Bescherung – und danach? Bleibt erstaunlich wenig hängen.
ERINNERUNGSLÜCKE UNTERM BAUM: 61 PROZENT ERINNERN SICH NICHT MEHR AN ALLE WEIHNACHTSGESCHENKE AUS DEM VORJAHR
Weihnachtsgeschenke sind offenbar schnell Schnee von gestern. 61 Prozent erinnern sich nicht mehr an alle Geschenke aus dem letzten Jahr. Noch größer ist die Erinnerungslücke bei Präsenten, die Befragte letztes Jahr selbst verschenkt haben. Fast zwei Drittel (64 Prozent) bekommen auch nicht mehr alle Präsente zusammen, die sie selbst verschenkt haben.
Und manches Geschenk verschwindet nicht nur aus dem Gedächtnis, sondern gleich aus dem eigenen Haushalt: 41 Prozent haben ein Weihnachtsgeschenk schon mindestens einmal weitergeschenkt, 22 Prozent sogar mehrfach. Fast jede:r Vierte (24 Prozent) hat es zwar noch nicht getan, würde es aber grundsätzlich in Erwägung ziehen.
PERSÖNLICH STATT PROTZIG: BEIM SCHENKEN ZÄHLT DER GEDANKE
Was macht ein Geschenk zum Volltreffer? Es ist nicht der Preis: Nur jede:r Zehnte (10 Prozent) legt Wert auf ein teures Geschenk. Deutlich wichtiger ist, dass sich jemand Gedanken gemacht hat (52 Prozent), das Geschenk zu den persönlichen Vorlieben passt (46 Prozent) oder eine besondere emotionale Bedeutung hat (40 Prozent).
Gemeinsame Erlebnisse treffen diesen Wunsch besonders deutlich: 83 Prozent geben an, dass Erlebnisgeschenke für sie persönlicher wirken als Sachgeschenke. 90 Prozent sind der Meinung, dass ein gemeinsames Erlebnis wertvoller ist als ein materielles Geschenk und eine Beziehung stärkt. Fragt man nach dem ganz konkreten Wunschzettel zeigt sich ein ähnliches Bild: Erlebnis- und Zeitgeschenke landen mit 28 Prozent auf Platz eins – knapp vor Geldgeschenken (27 Prozent) und Reisen (25 Prozent).
„Der Wunsch nach gemeinsamer Zeit zeigt sich auch ganz konkret in unseren Buchungsdaten: Sieben der zehn mydays Weihnachts-Bestseller sind Erlebnisse für zwei. Ganz vorne liegen unsere Erlebnisboxen 3 Tage Du und Ich und Zeit zu zweit“, sagt Christian Nau, CEO der Jochen Schweizer mydays Group. „Unsere Kund:innen investieren bewusst in persönlich ausgewählte Erlebnis- statt in Sachgeschenke, weil Erinnerungen schlichtweg kein Verfallsdatum haben.“
_Weitere Trends rund ums Schenken_
BESCHERUNG PER BOT? 52 PROZENT NUTZEN KI ODER KÖNNEN ES SICH VORSTELLEN
Prompt oder Wunschliste? KI als Geschenkeberater gewinnt leicht an Bedeutung: 22 Prozent wollen dieses Jahr KI-Tools wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity für die Geschenkesuche nutzen – im Vorjahr waren es noch 20 Prozent. Weitere 30 Prozent ziehen den digitalen Helfer zumindest in Betracht (Vorjahr: 26 Prozent).
Gleichzeitig bleibt fast jede:r Zweite lieber oldschool: 46 Prozent schließen KI bei der Geschenkesuche aus – im Vorjahr waren es noch 50 Prozent. Männer sind dabei KI gegenüber offener als Frauen: Jeder vierte Mann (25 Prozent) setzt auf KI, bei den Frauen ist es knapp jede Fünfte (19 Prozent).
LIEBE GEHT DURCHS PORTEMONNAIE: MÄNNER GEBEN FÜR IHRE:N PARTNER:IN MEHR AUS
Wenn es um die große Liebe geht, sitzt das Weihnachtsgeld besonders locker: Mehr als jede:r Vierte (26 Prozent) gibt für den oder die Partner:in mindestens 150 Euro aus. Besonders spendabel zeigen sich die Männer: Fast jeder Dritte (31 Prozent) gibt mindestens 150 Euro für das Weihnachtsgeschenk der Partnerin aus. Bei den Frauen greift rund jede Fünfte (21 Prozent) für den Partner so tief ins Portemonnaie.
_Über die Studie_
Der mydays Geschenkereport 2026 wurde im Auftrag der mydays GmbH vom Marktforschungsunternehmen Appinio GmbH im August und September 2026 durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Die Stichprobe ist national repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht. Bei den genannten Geschenkefails handelt es sich um tatsächlich erhaltene Weihnachtsgeschenke, die von den Befragten in einer offenen Frage sowie im Internet genannt wurden.
_Über mydays_
mydays steht für das Wertvollste, was Du schenken kannst: Deine Zeit! Besondere Erlebnisse mit Deinen Liebsten und gemeinsame Erinnerungen, die für immer bleiben. Mit mehreren Tausend Erlebnissen schafft mydays Inspiration für unvergessliche Erinnerungen. Das Unternehmen wurde 2003 als Online-Anbieter für Erlebnisse gegründet. Im Oktober 2017 wurden mydays und Jochen Schweizer unter dem Dach der JSMD Group vereint. Die Gruppe gehört zur ProSiebenSat.1 Media SE. Die neue Erlebnisgarantie von mydays bietet volle Flexibilität bei der Einlösung. Jeder Geschenkgutschein ist flexibel für über 9.000 Erlebnisse einlösbar – von der Übernachtung im Bubble-Hotel bis zu Paint and Drink, vom Städtetrip bis zum Spa-Wochenende. Außerdem sind Gutscheine drei Jahre gültig und verlängerbar, auf Wunsch werden Kund:innen persönlich beraten. Mehr dazu unter Erlebnis-Garantie | mydays.
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Daniela Reinhardt
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