Innovativste Schulen Österreichs im Zuge des Jugend Innovativ Wettbewerbs 2025/26 ausgezeichnet und Doppelerfolg beim 37. EUCYS in Kiel

Große Anzahl an Einreichungen führt zur „Innovativsten Schule des Bundeslandes“. Diesjähriger EU Contest for Young Scientists mit zwei Auszeichnungen für Jugend Innovativ Teams.

Mit dem Abschluss der 39. Runde von Österreichs smartestem Schulwettbewerb Jugend Innovativ wurden neben den erfolgreichsten Projekten des Bundesfinales erneut auch die innovativsten Schulen der Bundesländer ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt jene Schulen, die durch eine besonders hohe Anzahl an Einreichungen sowie erfolgreiche Halbfinal- und Finalprojekte eine außergewöhnliche Innovationskultur unter Beweis gestellt haben.

Die Auszeichnung der innovativsten Schulen 2026 unterstreicht eindrucksvoll das vorhandene Potenzial an Österreichs Schulen und wie vielfältig Innovationsgeist im Bildungsbereich gelebt wird. Von nachhaltigen Werkstoffen über Digitalisierung, Medizintechnik und Robotik bis hin zu gesellschaftlichen Fragestellungen spannt sich das Spektrum der eingereichten Projekte.

Dass diese Innovationskraft auch international sichtbar wird, zeigte sich erst kürzlich beim European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) 2026 in Kiel: Die österreichische Delegation erzielte mit einem zweiten Preis sowie einem Sonderpreis erneut einen beachtlichen Erfolg auf europäischer Bühne und bestätigte damit die hohe Qualität der im Rahmen von Jugend Innovativ geförderten Projekte.

_„Österreichs Schülerinnen und Schüler haben Ideen, Mut und Erfindergeist – und sie zeigen mit ihren Projekten eindrucksvoll, was in unseren Schulen möglich ist. Die ausgezeichneten Schulen und Projekte von Jugend Innovativ beweisen, dass Innovation dort entsteht, wo junge Menschen Raum bekommen, Neues auszuprobieren und Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Darauf können wir stolz sein. Mein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Pädagoginnen und Pädagogen, die diesen Forschergeist fördern und junge Menschen ermutigen, aus einer Idee etwas Konkretes zu machen. Dass österreichische Teams auch beim EUCYS international erfolgreich sind, zeigt: Unsere Schulen bringen Talente hervor, die mit ihren Ideen auch über Österreichs Grenzen hinaus überzeugen“, so Christoph Wiederkehr, Bundesminister für Bildung._

_„Junge Menschen gestalten mit ihren Ideen schon heute die Mobilität, Infrastruktur und Technologien von morgen. Die ausgezeichneten Projekte von Jugend Innovativ zeigen, wie aus technischem Wissen und Forschergeist konkrete, nachhaltige Lösungen entstehen. Die Erfolge beim europäischen Nachwuchswettbewerb EUCYS sind eine starke internationale Bestätigung für dieses Potenzial. Ich gratuliere allen beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie ihren Betreuerinnen und Betreuern sehr herzlich“, so Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur._

_„Österreich lebt von Menschen, die gute Ideen haben und etwas daraus machen. Die jungen Talente bei Jugend Innovativ zeigen, wie aus technischem Know-how konkrete Lösungen entstehen, die das Potenzial für neue Produkte und Geschäftsmodelle haben. Genau diesen Erfindergeist braucht unser Wirtschaftsstandort. Die beiden Auszeichnungen in Kiel zeigen, dass österreichische Innovation auch international überzeugt. Ich gratuliere allen ausgezeichneten Teams herzlich. Aus ihren Projekten können die Unternehmen von morgen entstehen. Deshalb wollen wir junge Menschen ermutigen, ihre Ideen weiterzuentwickeln und den Schritt ins Unternehmertum zu wagen“, so Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus._

DAS SIND DIE INNOVATIVSTEN SCHULEN 2026

Durch die Vielzahl an innovativen Projektideen ihrer Schüler*innen sind die Innovativsten Schulen 2026:

* Burgenland: HTBLA Eisenstadt
* Kärnten: HTL Mössingerstraße
* Niederösterreich: HTBLuVA St. Pölten
* Oberösterreich: HTL Braunau
* Salzburg: Holztechnikum Kuchl
* Steiermark: HTL Leoben
* Tirol: HTBLA Imst
* Vorarlberg: HTL Dornbirn
* Wien: HTL Rennweg

INNOVATIVSTE SCHULE DES BURGENLANDS: HTBLA EISENSTADT

Die HTBLA Eisenstadt sichert sich erstmals die Auszeichnung als innovativste Schule des Burgenlands. Besonders erfolgreich war das Projekt:

* „ATHLOREGAIN – REHABILITATION UND MUSKELAUFBAU“ in der Kategorie Engineering I: _Das innovative Trainingskonzept verbindet technische Entwicklung mit medizinischem Nutzen und unterstützt Patient*innen bei der Rehabilitation._

INNOVATIVSTE SCHULE KÄRNTENS: HTL MÖSSINGERSTRASSE

Die HTL Mössingerstraße verteidigt ihren Titel als innovativste Schule Kärntens und überzeugt erneut mit einer außergewöhnlichen Bandbreite erfolgreicher Projekte:

* „ERFORSCHUNG UND ENTWICKLUNG EFFIZIENTERER NEBELKOLLEKTOREN ZUR WASSERGEWINNUNG IN TROCKENEN REGIONEN“, das den 2. Platz in der Kategorie Sustainability erreichte: _In der Namib-Wüste überlebt ein Käfer, indem er seinen Panzer in den Nebel streckt. Die Feuchtigkeit kondensiert auf seiner Oberfläche und fließt ihm direkt zum Mund. Was ein Insekt kann, versuchen auch Menschen: In Chile, Marokko oder Oman spannen Bewohner*innen großflächige Stoffnetze auf, um Nebelwasser zu sammeln. Das Problem: Die Ausbeute liegt bei zwei bis zehn Prozent. Ein Schüler der HTL Mössingerstraße in Klagenfurt will das ändern._

* „SUNSAFE“ in der Kategorie Engineering II: _Schwimmen gehen und das Handy sicher wissen: Am Strand geht das bislang nicht gleichzeitig. Schließfächer sind selten, Handtücher kein Diebstahlschutz. Tobias Bacher und Moritz Weißhaupt von der HTL Mössingerstraße in Klagenfurt haben eine Box gebaut, die beides zusammenbringt._

* „ALT TEXT GENERATION“ in der Kategorie ICT & Digital: _Eine blinde Person navigiert durch einen Online-Shop. Der Screenreader liest Menüs und Texte vor, doch bei jedem Produktbild stockt er: „Bild.“ Oder schweigt. Ohne Alt-Text, also die kurze Textbeschreibung, die hinter jedem Bild im Code hinterlegt sein sollte, bleibt der visuelle Teil des Internets für sehbeeinträchtigte Menschen eine Leerstelle. Drei Schüler der HTL Mössingerstraße in Klagenfurt haben ein System gebaut, das diese Lücke automatisch schließt._

INNOVATIVSTE SCHULE NIEDERÖSTERREICHS: HTBLUVA ST. PÖLTEN

Die HTBLuVA St. Pölten ist die innovativste Schule Niederösterreichs und überzeugt besonders mit dem Projekt:

* „INKLUSIONSSPORTGERÄT“ in der Kategorie Design: _Immer mehr Menschen trainieren regelmäßig im Fitnessstudio. Kraftsport ist gesellschaftlich angekommen. Nur: Die meisten Geräte gehen davon aus, dass ihre Nutzer*innen aufstehen können. Drei Schüler aus St. Pölten haben ein Gerät konstruiert, das genau das nicht voraussetzt._

INNOVATIVSTE SCHULE OBERÖSTERREICHS: HTL BRAUNAU

Die HTL Braunau beeindruckt mit Projekten in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Forschung:

* „HIVESCAN – AUTOMATISIERTES SYSTEM ZUR MILBENERKENNUNG“, das den 3. Platz in der Kategorie Engineering II erreichte: _Hinter jeder verdeckelten Brutzelle könnte eine Varroamilbe stecken, einer der Hauptfaktoren des weltweiten Bienensterbens. Um das herauszufinden, öffnen Imker*innen heute Zelle für Zelle von Hand. Bei einer einzigen Wabe können das Hunderte sein. Zwei Schüler der HTBLA Braunau, selbst Imker, haben diesen Prozess automatisiert._

* „SMARTHOMEVISION“ in der Kategorie Engineering II: _„Alexa, Licht an“ funktioniert für die meisten. Nicht für den Schulwart der HTL Braunau: Er ist hörbeeinträchtigt und kann Sprachassistenten schlicht nicht bedienen. Was für andere Alltag ist, bleibt für ihn verschlossen. Matthias Wintersteller und Luca Pohn sehen das jeden Tag, und haben daraus ihre Diplomarbeit gemacht._

* „ASCENTA – GUIDING YOUR VISION“ in der Kategorie ICT & Digital: _Autos fahren autonom, Drohnen weichen Hindernissen aus. Doch Assistenzsysteme für sehbeeinträchtigte Menschen kosten oft über 2.500 Euro, sehen aus wie Medizingeräte und können nicht repariert werden, wenn etwas kaputt geht. Drei Schüler der HTL Braunau wollten das ändern._

* „MICROBIAL FUEL CELL“ in der Kategorie Science: _In jeder Kläranlage verschwinden Tonnen organischer Abfälle. Der Energieaufwand, sie abzubauen, ist enorm. Was wäre, wenn derselbe Abfall zugleich Strom liefern würde? Genau das versuchen zwei Schüler der HTL Braunau zu zeigen, mit einer Brennstoffzelle, in der Milliarden Bakterien die Arbeit machen._

* „UNIVERSALEMS“ in der Kategorie Sustainability: _Die Sonne brennt vom Himmel, die Solaranlagen laufen auf Hochtouren – und bringen lokale Stromnetze an ihre physikalische Belastungsgrenze. Bisher reagieren Netzbetreiber darauf oft nur mit einem teuren Gegenmittel: dem Verlegen immer dickerer Kupferkabel im Erdreich._

INNOVATIVSTE SCHULE SALZBURGS: HOLZTECHNIKUM KUCHL

Das Holztechnikum Kuchl ist die innovativste Schule Salzburgs. Besonders erfolgreich sind die Projekte:

* „MODULALP – PLANUNG UND BERECHNUNG EINER ENERGIEEFFIZIENTEN HOCHALPINEN SCHUTZHÜTTE“, das den 2. Platz in der Kategorie Engineering II erreichte: _Entwickelt wurde ein innovatives und nachhaltiges Hüttenkonzept für schwer zugängliche alpine Regionen._

* „HERSTELLUNG UND MODIFIKATION VON HOLZSCHAUM“, das den 3. Platz in der Kategorie Sustainability belegte: _Styropor dämmt gut, ist leicht und billig. Nur: Es besteht aus Erdöl, zerfällt in Mikroplastik und ist kaum recyclebar. Zwei Schüler des Holztechnikums Kuchl haben einen Schaumstoff entwickelt, der dasselbe kann, aber aus dem Wald kommt._

INNOVATIVSTE SCHULE DER STEIERMARK: HTL LEOBEN

Die HTL Leoben ist die innovativste Schule der Steiermark. Besonders hervorgetan hat sich das Projekt:

* „ENTWICKLUNG EINES ESTRICHSYSTEMS UNTER EINSATZ VON BODENAUSHUBMATERIAL“ in der Kategorie Sustainability: _Wer ein Haus baut, gräbt zuerst ein tiefes Loch. Die tonnenweise anfallende Erde wird aufwendig abtransportiert und entsorgt. Gleichzeitig rollen Lkw an, um teuren, frisch abgebauten Sand für den Fußboden anzuliefern. Drei Schüler der HTL Leoben beenden diesen absurden Kreislauf._

INNOVATIVSTE SCHULE TIROLS: HTBLA IMST

Die HTBLA Imst ist die innovativste Schule Tirols und überzeugt mit dem Projekt:

* „WOODBERG“, das den 1. PLATZ IN DER KATEGORIE ENGINEERING I erreichte: _Carbon gilt als das Material der Zukunft: leicht, steif, hochbelastbar. Aber ein einziger Steinschlag kann einen Carbonrahmen unsichtbar zerstören. Vincenz Sonderegger und Adrian Müller lernen an der HTBLA Imst Holztechnik. Von dort aus haben sie entdeckt: Ausgerechnet Holz macht Carbon besser._

INNOVATIVSTE SCHULE VORARLBERGS: HTL DORNBIRN

Die HTL Dornbirn beweist mit erfolgreichen Projekten in gleich drei Kategorien eine besonders große Innovationsbreite:

* „LUNARA“ erreichte den 3. Platz in der Kategorie Entrepreneurship: _Krämpfe, ein Ziehen im Unterleib, kalte Schweißausbrüche: Für rund 1,9 Millionen Frauen in Österreich gehören mittelstarke bis schwere Periodenschmerzen zum monatlichen Alltag. Fast die Hälfte der Betroffenen greift zu Schmerzmitteln, um den Tag überhaupt zu überstehen. Kim Vonbank und ihr Team wollten eine Lösung finden, die nicht in der Leber, sondern direkt an der Schmerzquelle ansetzt – und dabei völlig unsichtbar bleibt._

* „AQUA SHIELD – PFAS FREIER IMPRÄGNIERSPRAY FÜR TEXTILIEN“ mit dem 3. Platz in der Kategorie Science ausgezeichnet: _Ziel des Projekts ist die Entwicklung nachhaltiger Alternativen zu PFAS-haltigen Imprägnierungen und damit ein Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz._

* „BEARUNITY – BÄRISCH VEREINT, EINE GESCHICHTE AUS DEM BÄRENWALD“ überzeugte in der Kategorie Design: _Ein kreativer Zugang zu den Themen Vielfalt, Zusammenhalt und Inklusion._

INNOVATIVSTE SCHULE WIENS: HTL RENNWEG

Die HTL Rennweg verteidigt ihren Titel als innovativste Schule Wiens mit einer außergewöhnlichen Erfolgsserie beim Bundesfinale:

* „SMARTDISC – THE SMARTEST DISC YOU WILL EVER THROW“, das den 1. Platz in der Kategorie Engineering II erreichte: _Mit Blick auf die Aufnahme von Ultimate Frisbee in das olympische Programm wurde ein intelligentes Frisbee entwickelt. Bislang gab es keine Möglichkeit, Flugdaten wie Geschwindigkeit, Neigungswinkel oder Flugstabilität exakt zu messen – Athleten mussten rein nach Gefühl trainieren._

* „BOARDS WITHOUT BARRIERS – REHABILITATION DURCH SPIELSPASS“ gewann in der Kategorie Entrepreneurship den 1. Preis: _Jaroslav Sysel war leidenschaftlicher Schachspieler. Dann zwang ihn die Multiple Sklerose ins Pflegeheim. Das Heim organisiert Brettspielabende, Ausflüge, Bastelstunden. Doch Jaroslav kann an keiner dieser Aktivitäten teilnehmen. Das Zittern in seinen Händen ist so stark, dass er beim Versuch, eine Figur zu bewegen, alle anderen umwirft. Sein Sohn Michal hat mit drei Mitschülern beschlossen, das zu ändern._

* „ASCEND – SICHERHEIT AUF JEDEM LEVEL“ erreichte den 2. Platz in der Kategorie ICT & Digital: _Sie steigen in den Aufzug, wählen das Stockwerk, doch die Türen bleiben zu. Der Lift fährt immer wieder zum Startpunkt zurück, während im Operationssaal oben jede Sekunde zählt. Was nach einem technischen Defekt klingt, könnte in Wahrheit ein gezielter Cyberangriff auf die Gebäudeleittechnik sein. Eduard Smola und sein Team zeigen an der HTL Rennweg, wie man solche Angriffe erkennt und abwehrt._

* „POWAIRLOOP – DER AUTONOME AKKUWECHSEL FÜR DROHNEN“ belegte den 2. Platz in der Kategorie Engineering I: _Das System löst eines der größten Probleme im professionellen Drohnenbetrieb: die kurzen Flugzeiten und langen Ladeunterbrechungen. PowAirLoop besteht aus einer Kombination aus Drohne und einer intelligenten, automatisierten Bodenstation._

* „NATRIX – ROBOTER FÜR ERKUNDUNG UND INSPEKTION“, das den 3. Platz in der Kategorie Engineering I erreichte: _Nach dem Erdbeben in der Türkei blieben Rettungskräfte oft blind: Unter Trümmern eingeschlossene Menschen kaum zu orten, der Blick in verengte Hohlräume versperrt. Drohnen scheitern dort. Zu eng, zu windanfällig, zu sperrig. Vier Schüler der HTL Rennweg haben sich die Fortbewegung abgeschaut, die seit Millionen von Jahren durch engste Spalten kommt: die der Schlange._

* „SYNTHOBOT“ überzeugte in der Kategorie Engineering I: _An der HTL Rennweg in Wien funktionierte eine Zeit lang kein einziger Abzug. Gefährliche Experimente: verboten. Nicht wegen fehlender Chemikalien, sondern wegen mangelhafter Technik. Vier Schüler haben den Chemieunterricht deshalb vom stationären Abzug unabhängig gemacht._

Das gesamte Jugend Innovativ-Team gratuliert allen ausgezeichneten Schulen, Projektteams sowie ihren Betreuer*innen herzlich zu ihren beeindruckenden Leistungen und bedankt sich für das außergewöhnliche Engagement im Rahmen der 39. Wettbewerbsrunde.

JUGEND INNOVATIV TEAMS GEWINNEN ZWEI TOP-AUSZEICHNUNGEN BEIM 37. EUCYS IN KIEL

Beim 37. European Union Contest for Young Scientists (EUCYS), der von 22. bis 27. September 2026 in Kiel stattfand, präsentierten rund 150 junge Forscher*innen aus nahezu 40 Ländern ihre innovativen Projekte vor einer internationalen Expert*innenjury.

Die österreichische Delegation, vertreten durch drei aktuelle Siegerprojekte von Jugend Innovativ, konnte dabei beachtliche Erfolge erzielen:

Das Projekt „WOODBERG“ (HTL Imst) von Vincenz Luis Sonderegger (19, aus Feldkirch) und Adrian Elias Müller (19, aus Feldkirch) wurde mit dem hervorragenden 2. Preis des EUCYS und einem Preisgeld von 5.000 Euro ausgezeichnet. Leonhard Hauser (19, Kopfing in OÖ) erhielt für sein Projekt „E-MOBILITÄT IN DER MILCHLOGISTIK – ELEKTRIFIZIERUNG EINES MILCHTANKAUFBAUS“ (HTBLA Ried im Innkreis) den Local Prize „Applied Engineering Excellence“. Mit zwei Auszeichnungen und einer zusätzlichen internationalen Perspektive für den österreichischen Forschungsnachwuchs blickt die österreichische Delegation auf einen äußerst erfolgreichen EUCYS 2026 zurück.

Der European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) ist seit 1989 der bedeutendste europäische Nachwuchswettbewerb für junge Forscher*innen im Alter von 14 bis 20 Jahren. Jedes Jahr treffen sich die Gewinner*innen nationaler Wissenschaftswettbewerbe aus ganz Europa und auch Ländern außerhalb der EU wie Kanada und South Korea, um ihre Forschungs- und Innovationsprojekte auf internationaler Ebene zu präsentieren und sich mit den besten Talenten ihrer Generation zu messen. Der Wettbewerb wird von der Europäischen Kommission organisiert und fördert wissenschaftliche Exzellenz, Kreativität sowie den internationalen Austausch zwischen jungen Menschen.

ZUM 40. MAL ÖSTERREICHS SMARTESTER SCHULWETTBEWERB JUGEND INNOVATIV

Mit Oktober startet die 40. RUNDE VON JUGEND INNOVATIV, Österreichs smartestem Schulwettbewerb. Auch im Jubiläumsjahr sind wieder Schüler*innen und Lehrlinge im Alter von 15 bis 20 Jahren eingeladen, ihre innovativen Ideen in den Kategorien Design, Engineering, Entrepreneurship, ICT & Digital, Science und Sustainability einzureichen.

Alle Informationen zur 40. Jugend Innovativ Wettbewerbsrunde sind demnächst unter https://www.jugendinnovativ.at/verfügbar.

ÜBER JUGEND INNOVATIV

Jugend Innovativ wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), des Bundesministeriums für Bildung (BMB) sowie des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) abgewickelt und von der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (Kategorie-Patin Sustainability) unterstützt. Bisher haben über 12.300 Projekt-Teams am Wettbewerb teilgenommen. Der Wettbewerb wird laufend von Workshop-Angeboten sowie Qualifizierungsmaßnahmen (wie Beratungen zum Innovationsschutz, etc.) für Schüler*innen und Lehrer*innen erfolgreich begleitet. Weitere Informationen auf www.jugendinnovativ.at

Austria Wirtschaftsservice GmbH
Matthias Bischof, Unternehmenskommunikation
Telefon: +43 1 501 75-375
E-Mail: m.bischof@aws.at
Website: https://www.aws.at

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