Erdäpfelernte 2026: Kleine Menge, große Herausforderungen

Trockenheit, Hitze und Drahtwurm setzen heimischer Produktion zu – LK NÖ und IGE fordern Lösungen bei Wasser und Pflanzenschutz

HITZE UND TROCKENHEIT HABEN DIE ERDÄPFELERNTE IN ÖSTERREICH MASSIV REDUZIERT. ZUSÄTZLICH SORGT DER DRAHTWURM FÜR HOHE AUSFÄLLE UND ERHEBLICHEN MEHRAUFWAND BEI DEN BETRIEBEN. LANDWIRTSCHAFTSKAMMER NÖ UND INTERESSENGEMEINSCHAFT ERDÄPFELBAU (IGE) FORDERN DAHER PRAXISTAUGLICHE LÖSUNGEN BEIM PFLANZENSCHUTZ, EINE ZUKUNFTSFÄHIGE WASSERINFRASTRUKTUR UND FAIRE BEDINGUNGEN AM MARKT.

Die Landwirtschaftskammer NÖ und die IGE ziehen traditionell im Herbst Bilanz über das Erdäpfeljahr. Beim diesjährigen Erntegespräch in Niederfellabrunn fällt diese ernüchternd aus: Nach zunächst guten Bedingungen beim Legen im Frühjahr, ab Juni kam dann Hitze und Trockenheit. Ab Juli setzten den Beständen neuerlich extreme Hitze und hohe Temperaturen zu. Erst im September brachten Niederschläge Entspannung – für das Wachstum der Erdäpfel kamen sie jedoch zu spät.

LORENZ MAYR, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer NÖ, betont: „Das heurige Jahr zeigt sehr deutlich, unter welchem Druck die Landwirtschaft steht. Wo Wasser fehlt, können wir Bäuerinnen und Bauern selbst mit bestem Know-how keine Erträge herbeizaubern. Kommt gleichzeitig der Drahtwurm hinzu und fehlen ausreichend wirksame Möglichkeiten zur Bekämpfung, wird die Situation doppelt schwierig.“
HITZE UND TROCKENHEIT DRÜCKEN DIE ERTRÄGE

DI Christina Spangl
Pressesprecherin Landwirtschaftskammer Niederösterreich
Telefon: 05 0259 28101
Mobil: 0664 60 259 28101
E-Mail: christina.spangl@lk-noe.at

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