Erste Hilfe für die Seele muss in Unternehmen selbstverständlich werden

Welttag für psychische Gesundheit

IBG: PSYCHOLOGISCHE UND PSYCHISCHE ERSTE HILFE STÄRKEN BESCHÄFTIGTE UND FÜHRUNGSKRÄFTE – UND WERDEN ANGESICHTS STEIGENDER PSYCHISCHER BELASTUNGEN ZUM BETRIEBLICHEN ERFOLGSFAKTOR

Wien, 2026 10 07 – Bei einem medizinischen Notfall am Arbeitsplatz ist klar, was zu tun ist: Ersthelfer greifen ein, setzen erste Maßnahmen und organisieren professionelle Hilfe. Doch was passiert, wenn die Seele in Not gerät? Anlässlich des Welttages der Psychologie macht IBG auf die wachsende Bedeutung von Notfallpsychologie und psychischer Erster Hilfe im betrieblichen Alltag aufmerksam. Denn Überlastung, Erschöpfung, Angstzustände, persönliche Krisen oder plötzlich eintretende belastende Ereignisse können Beschäftigte ebenso aus der Bahn werfen wie körperliche Erkrankungen. Unternehmen brauchen daher Strukturen, Wissen und geschulte Ansprechpersonen, um frühzeitig und angemessen reagieren zu können.

* PSYCHISCHE KRISEN FRÜH ERKENNEN: Geschulte Mitarbeiter und Führungskräfte können Warnsignale besser wahrnehmen, Betroffene ansprechen und frühzeitig Unterstützung ermöglichen.
* SICHERHEIT STATT HILFLOSIGKEIT: Psychologische bzw. psychische Erste Hilfe bedeutet nicht Therapie. Es geht darum, Sicherheit und Orientierung zu geben, zuzuhören, zu stabilisieren und bei Bedarf professionelle Hilfe zu organisieren.
* PSYCHISCHE GESUNDHEIT IST EIN ERFOLGSFAKTOR: Prävention, psychologische Sicherheit und eine vertrauensbasierte Führungskultur stärken Arbeitsfähigkeit und Mitarbeiter und tragen zu einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung bei.

WENN DIE SEELE IN NOT GERÄT

Ein schwerer Unfall, der plötzliche Tod eines Menschen, eine persönliche Krise oder eine akute psychische Überforderung: Außergewöhnliche Situationen können Menschen innerhalb kürzester Zeit an ihre Belastungsgrenzen bringen. Reaktionen wie Erstarrung, Fluchtimpulse, Angst oder starke innere Unruhe sind dabei zunächst normale Reaktionen des Körpers und der Psyche auf eine außergewöhnliche Situation. Die Notfallpsychologie setzt genau in diesen Situationen an. Anders als eine längerfristig angelegte Psychotherapie konzentriert sie sich auf die akute Situation und darauf, Betroffenen möglichst rasch Sicherheit, Orientierung und Stabilität zu vermitteln.

_„Psychische Krisen machen vor dem Werkstor oder der Bürotür nicht Halt. Unternehmen sollten deshalb genauso selbstverständlich auf psychische Ausnahmesituationen vorbereitet sein wie auf körperliche Notfälle. Entscheidend ist, dass Beschäftigte und Führungskräfte wissen, was sie im Ernstfall tun können – und auch, wo die Grenzen ihrer eigenen Rolle liegen“_, sagt „Psychische Krisen machen vor dem Werkstor oder der Bürotür nicht Halt. Unternehmen sollten deshalb genauso selbstverständlich auf psychische Ausnahmesituationen vorbereitet sein wie auf körperliche Notfälle. Entscheidend ist, dass Beschäftigte und Führungskräfte wissen, was sie im Ernstfall tun können – und auch, wo die Grenzen ihrer eigenen Rolle liegen“,.

PSYCHOLOGISCHE ERSTE HILFE KANN JEDE UND JEDER LEISTEN

Um einem Menschen in einer akuten Krise beizustehen, braucht es nicht zwingend eine psychologische Ausbildung. Schon das Dableiben, Zuhören und Vermitteln von Sicherheit kann einen wichtigen Unterschied machen.

EINE EINFACHE ORIENTIERUNG BIETEN DIE „3 LS“: LOOK, LISTEN, LINK.

Zunächst gilt es, die Situation und mögliche Bedürfnisse wahrzunehmen („Look“), anschließend aufmerksam zuzuhören und der betroffenen Person Raum zu geben („Listen“). Im dritten Schritt geht es darum, Verbindung zu weiterer Unterstützung herzustellen („Link“) – etwa zu Angehörigen, internen Anlaufstellen oder professioneller psychologischer Hilfe.
Für akute Situationen lässt sich das Vorgehen zudem mit der SOS-FORMEL zusammenfassen:

IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH
Renate Ruhaltinger-Mader
Telefon: +43 (676)38 49 022
E-Mail: presse@ibg.at
Website: https://www.ibg.at

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