Welttag der psychischen Gesundheit: 5 Warnsignale für Überlastung im Betrieb

Psychisch bedingte Krankenstände dauern mit 36,7 Tagen überdurchschnittlich lang. asz Arbeitspsycholog:innen zeigen, woran Unternehmen steigende Belastung früh erkennen.

2025 dauerten Krankenstände aufgrund psychischer Erkrankungen durchschnittlich 36,7 Tage. Über alle Diagnosen hinweg waren es nur 9,1 Tage.

BELASTUNGEN TREFFEN BESCHÄFTIGTE GLEICHZEITIG

Zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober haben die asz Arbeitspsycholog:innen die aktuellen Belastungen im Berufsalltag beleuchtet. Ihr Befund: Arbeitsverdichtung, Personalmangel und ständige Erreichbarkeit treffen auf Umstrukturierungen und neue Unsicherheiten durch künstliche Intelligenz.

Das Problem ist vor allem das Zusammenspiel dieser Faktoren: Steigende Anforderungen lassen immer weniger Raum für Regeneration. „Auf Dauer kann dieses Missverhältnis zwischen hoher Anpassungsleistung und zu wenig Regeneration die psychische Gesundheit beeinträchtigen“, sagt Birgitt Espernberger, Leiterin der Arbeits- und Organisationspsychologie im asz.

Wie stark Personalmangel belastet, zeigt der Fachkräfteradar 2026: In 81 Prozent der betroffenen Betriebe steigt die Arbeitsintensität, 64 Prozent berichten über mehr Überstunden.

FÜNF WARNSIGNALE IM ARBEITSALLTAG

Belastung zeigt sich oft früh. Die asz Arbeitspsycholog:innen nennen fünf Veränderungen, bei denen Unternehmen genauer hinschauen sollten.
1. KONFLIKTE NEHMEN ZU

asz – Das Arbeitsmedizinische und Sicherheitstechnische Zentrum in
Linz GmbH
Mag. Wolfgang Marks, BA
Telefon: 066478087815
E-Mail: w.marks@asz.at
Website: https://www.asz.at

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