Expertinnen-Dialog zu einer bedarfsgerechten Frauengesundheit

Medizinische Unterschiede und Lebensrealitäten müssen systematisch mitgedacht werden

* „WOMEN’S HEALTH DIALOGUE: ADVANCING INCLUSION IN HEALTHCARE“ BRACHTE FÜHRENDE EXPERT:INNEN SOWIE ENTSCHEIDUNGSTRÄGER:INNEN AUS POLITIK, MEDIZIN UND GESUNDHEITSWESEN ZUSAMMEN
* IM MITTELPUNKT STANDEN FRAGEN ENTLANG DER GESAMTEN VERSORGUNGSKETTE VON PRÄVENTION ÜBER DIAGNOSTIK UND BEHANDLUNG BIS HIN ZU RAHMENBEDINGUNGEN UND KOMMUNIKATION
* JULIANE BOGNER-STRAUSS, ROBAB BREYER-KOHANSAL, ANDREA BRUNNER, CLAUDIA NEUMAYER-STICKLER UND VERONIKA SEEBACHER-SHARIAT WAREN SICH EINIG: FRAUEN BRAUCHEN EINE INKLUSIVE GESUNDHEITSVERSORGUNG

Frauen leben in Österreich länger als Männer: Ihre Lebenserwartung lag 2024 bei durchschnittlich 84,3 Jahren, jene der Männer bei 79,8 Jahren. Doch ein längeres Leben bedeutet nicht automatisch mehr Jahre bei guter Gesundheit.

Eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung für Frauen beginnt bei Prävention und reicht über eine frühzeitige Diagnose und zielgerichtete Behandlung bis zu verständlicher Information und einem diskriminierungsfreien Zugang. Denn Frauen können andere Erkrankungsrisiken, Symptome und Krankheitsverläufe aufweisen als Männer – dennoch werden diese Unterschiede in Forschung, Diagnostik und Versorgung nicht immer ausreichend berücksichtigt. „Frauengesundheit geht weit über klassische frauenspezifische Erkrankungen hinaus“, sagt Tatiana Tousi, General Manager bei GSK Österreich. „Es gilt daher, Frauengesundheit als Querschnittsthema zu positionieren und medizinische, gesellschaftliche und strukturelle Ursachen klar voneinander zu unterscheiden sowie zugleich ihre Wechselwirkungen sichtbar zu machen.“

Das wurde auch beim „WOMEN’S HEALTH DIALOGUE: ADVANCING INCLUSION IN HEALTHCARE“ thematisiert, bei dem am vergangenen Donnerstag führende Expert:innen aus Politik, Medizin und Gesundheitsweisen über eine inklusive und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung für Frauen diskutierten.

INKLUSIVE FRAUENGESUNDHEIT STATT MÄNNLICH GEPRÄGTE STANDARDPERSPEKTIVE

Deutlich werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede etwa bei Lungenerkrankungen wie COPD und Asthma, die bei der Veranstaltung als Fallbeispiel diskutiert wurden: Bei Frauen werden beide Erkrankungen häufig erst spät diagnostiziert, wodurch auch eine adäquate Therapie verspätet beginnt. Als konkreter Ansatz wurde diskutiert, die Lungenfunktionsmessung stärker in der Vorsorge zu verankern. Zugleich braucht es eine ausreichende Therapievielfalt, um unterschiedlichen Krankheitsverläufen, Arzneimittelwirkungen und Lebensrealitäten gerecht zu werden. Langwirksame Therapieoptionen können dazu beitragen, die Therapielast zu reduzieren und die Behandlung besser mit Beruf, Familie und Care-Arbeit zu vereinbaren.

GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Mag. Katharina Klajnert, LLM.oec
Telefon: +43 664 8270030
E-Mail: katharina.k.klajnert@gsk.com

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