Erster ME/CFS-Fachkongress der CS Caritas Socialis verbindet internationale Expertise mit konkreten Versorgungsmodellen

_Beim ersten ME/CFS-Fachkongress der CS Caritas Socialis am 13. Oktober 2026 in Schönbrunn spannte sich der thematische Bogen von Ethik und Medizin bis zu konkreten Versorgungsangeboten: der neuen PAIS-Ambulanz in Wien, die im Sommer 2027 startet, den Reha-Angeboten auf der Laßnitzhöhe sowie dem bislang ausschließlich spendenfinanzierten Projekt CS Nordlicht. Es bietet spezialisierte Pflege und Betreuung und entlastet Angehörige durch eigens ausgebildete Ehrenamtliche. Im Rahmen des Kongresses wurden zudem die Eduard-Spörk-Journalist:innenpreise für herausragende Berichterstattung verliehen._

Wie kann Versorgung für Menschen mit ME/CFS gelingen – und was lässt sich bereits heute verbessern? Dieser Frage widmete sich der erste ME/CFS-Fachkongress der CS Caritas Socialis am 13. Oktober im Apothekertrakt des Schlosses Schönbrunn. Unter dem Motto „WISSEN. HALTUNG. TUN.“ kamen Perspektiven aus Medizin, Pflege, Ethik, Forschung und der Lebensrealität Betroffener zusammen. Im Zentrum standen nicht allein die Lücken im Versorgungssystem, sondern konkrete Wege, sie zu schließen.

GESUNDHEITSVERSORGUNG IM UMBRUCH BRAUCHT NEUE MODELLE DER ZUSAMMENARBEIT ÜBER FINANZIERUNGSGRENZEN HINWEG.

_„Menschen mit ME/CFS und ihre Angehörigen brauchen nicht nur die Aussicht auf Besserung, sondern Unterstützung – und zwar heute. Um in einem Umfeld im Umbruch rasch helfen zu können, müssen wir Betreuung neu denken: über die Grenzen von Gesundheit und Pflege hinweg, mit Modellen, die Ressourcen schonen und Betroffenen den größtmöglichen Nutzen bringen. Unsere Einladung zur Zusammenarbeit mit CS Nordlicht steht offen“, so Klaus Rosino,_ Geschäftsführer der CS Caritas Socialis, zur Eröffnung des Kongresses.

Der Anspruch der CS reiche dabei über einzelne Hilfsangebote hinaus: Ziel sei ein tragfähiges Versorgungsmodell, das sich in das Gesundheits- und Sozialsystem einfügt und auch andernorts aufgegriffen werden kann. Die Erfahrung aus der Hospizarbeit habe gelehrt, den Menschen mit seinen Bedürfnissen zum Ausgangspunkt zu machen – nicht die Grenzen bestehender Angebote.

FORSCHUNG VORANTREIBEN UND VERSORGUNG AUFBAUEN

Für die _WE&ME STIFTUNG BETONTE GABRIELE STRÖCK_ die Bedeutung der Forschung und begrüßte die Ankündigung einer spezialisierten Wiener Ambulanz. Zugleich unterstrich sie, dass medizinische Versorgung durch Pflege, Betreuung und Unterstützung im Alltag ergänzt werden müsse. Angebote wie CS NORDLICHT leisteten hier wichtige Pionierarbeit.

CS ALS PIONIERIN DER BETREUUNG FÜR MENSCHEN MIT ME/CFS

DORIS SCHMIDAUER, Ehefrau des Bundespräsidenten Alexander van der Bellen, hob die Pionierarbeit der CS Caritas Socialis mit CS NORDLICHT in ihrer Videobotschaft hervor. Sie forderte den Ausbau spezialisierter Pflege- und Betreuungsangebote und ein Gesundheitssystem, das so gut gerüstet ist, dass Menschen mit ME/CFS nur gegen ihre Krankheit kämpfen müssen – und nicht zusätzlich gegen das System und um Anerkennung.
GIOVANNI MAIO: VERLETZLICHKEIT DES MENSCHEN ALS AUSGANGSPUNKT

CS Caritas Socialis GmbH
Mag. Sabina Dirnberger-Meixner, MBA
Leitung CS Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 06645486424
E-Mail: sabina.dirnberger@cs.at
Website: https://www.cs.at

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