Sieber: WIFO-Ergebnisse bestätigen Bedeutung des gemeinnützigen Wohnbaus – jetzt Bestand für die Zukunft fit machen

ÖVP-Wohnbausprecher: Leistbarkeit sichern, faire Regeln für Mieter und Vermieter schaffen und notwendige Investitionen in Sanierung und Dekarbonisierung ermöglichen

Die Zwischenergebnisse der WIFO-Studie zu den ökonomischen Wirkungen der gemeinnützigen Bauvereinigungen unterstreichen die Bedeutung des gemeinnützigen Wohnbaus für leistbares Wohnen und die österreichische Wirtschaft. Für die ÖVP ist klar: Jetzt gilt es, diesen wichtigen Wohnungsbestand langfristig abzusichern und für die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte fit zu machen. „Der gemeinnützige Wohnbau leistet einen wichtigen Beitrag zu leistbarem Wohnen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen wir den Bestand modernisieren, die Dekarbonisierung vorantreiben und gleichzeitig die Leistbarkeit für die Bewohnerinnen und Bewohner sicherstellen“, betont ÖVP-Wohnbausprecher Norbert Sieber.

Faire Regeln und gesicherte Finanzierung für die Sanierung

Die thermische Sanierung und die Umstellung auf klimafreundliche Heizsysteme erfordern erhebliche Investitionen. Dafür braucht es faire und klare Regeln für Mieterinnen und Mieter sowie Vermieterinnen und Vermieter und eine verlässliche Finanzierung. Mieterinnen und Mieter müssen vor unzumutbaren Belastungen geschützt werden. Gleichzeitig müssen sich notwendige Investitionen für Vermieterinnen und Vermieter und gemeinnützige Bauvereinigungen wirtschaftlich darstellen und langfristig refinanzieren lassen.

„Wir brauchen sozial verträgliche Modelle, die eine angemessene Beteiligung der Mieterinnen und Mieter an Sanierungskosten ermöglichen, wenn sie von einer verbesserten Wohnqualität und langfristig niedrigeren Energie- und Betriebskosten profitieren. Entscheidend ist eine faire Verteilung von Kosten und Nutzen. Klimaschutz und leistbares Wohnen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, so Sieber.

Dazu braucht es geeignete Förderungen, langfristig planbare Rahmenbedingungen und Finanzierungsinstrumente, die sicherstellen, dass die notwendigen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können, ohne die Wohnkosten unverhältnismäßig zu erhöhen.

Wohnrechtsverhandlungen voranbringen und Regierungsprogramm umsetzen

Das Regierungsprogramm 2025–2029 enthält wichtige Vorhaben zur Weiterentwicklung des Wohnrechts sowie zur Förderung von Sanierung und Dekarbonisierung. Diese müssen nun konsequent umgesetzt werden. Die anstehenden Wohnrechtsverhandlungen bieten die Chance, praxistaugliche Lösungen zu schaffen, die Investitionen ermöglichen und zugleich die Interessen der Mieterinnen und Mieter schützen und einen fairen Ausgleich zwischen ihnen und Vermieterinnen und Vermieter gewährleisten.

„Wir brauchen ein modernes Wohnrecht, das Rechtssicherheit schafft, Sanierungen ermöglicht und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des gemeinnützigen Wohnbaus erhält. Die WIFO-Ergebnisse sind ein guter Anlass, die notwendigen Reformen jetzt voranzubringen. Unser Ziel ist klar: leistbare Mieten, hohe Wohnqualität und ein klimafitter Gebäudebestand – auch für die nächsten Generationen“, betont Sieber abschließend. (Schluss)

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