FPÖ – Tina Angela Berger: „Tourismusbetriebe brauchen Entlastung statt zusätzliche Bürokratie“
„Unsere Wirte und Familienbetriebe kämpfen ums wirtschaftliche Überleben“
„Die positiven Zahlen zu Nächtigungen und Wertschöpfung sind nicht der Verdienst der schwarz-rot-pinken Regierung, sondern das Ergebnis der täglichen Arbeit heimischer Familienbetriebe, engagierter Unternehmer und fleißiger Mitarbeiter“, erklärte die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Tina Angela Berger in ihrer heutigen Plenarrede zum Tourismusbericht 2025.
„Unsere Wirte und Familienbetriebe kämpfen ums wirtschaftliche Überleben. Die Zahl der Hotels, Gasthöfe und Pensionen ist innerhalb von zehn Jahren um fast 14 Prozent zurückgegangen“, so Berger. Das Gasthaussterben sei viel mehr als die Schließung eines Betriebs, es bedeute den Verlust von Arbeitsplätzen, den Verlust eines Treffpunktes sowie den Verlust eines Stücks Heimat. „Die Rekordzahlen im Bericht sind schön und gut. Wenn aber in der Realität laufend Wirtshäuser und Tourismusbetriebe zusperren müssen, dann gibt es wahrlich nichts zu feiern“, betonte Berger.
Die freiheitliche Nationalratsabgeordnete forderte die Bundesregierung auf, die Tourismusbetriebe endlich zu entlasten, statt diese mit zusätzlicher Bürokratie zu belasten. „Wer den Tourismus stärken will, muss Urlaub leistbar halten und es unseren Betrieben ermöglichen, wettbewerbsfähig zu wirtschaften“, sagte Berger, die auf zahlreiche FPÖ-Anträge zur Unterstützung, Verbesserung und Entlastung des Tourismus verwies, die aber von den Regierungsparteien bislang stets negiert und vertagt wurden.
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