Jugend Eine Welt: Dürre und neue Kämpfe verschärfen Hungerkrise in Tigray

Jugend Eine Welt warnt anlässlich des Welternährungstags vor Hungerkatastrophe in Nordäthiopien | Projektpartner setzen Hilfe vor Ort trotz schwieriger Sicherheitslage fort

Ausgebliebener Regen, massive Ernteausfälle und erneut aufgeflammte bewaffnete Auseinandersetzungen verschärfen die humanitäre Krise in der nordäthiopischen Region Tigray. Beispielgebend für eine „vergessene Krise“ warnt die österreichische Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt daher anlässlich des „Welternährungstags“ am 16. Oktober vor einer weiteren dramatischen Verschlechterung der Versorgungslage. _„Nach dem Bürgerkrieg und all seinen schrecklichen Auswirkungen haben die anhaltende Trockenheit und die nun wieder aufgeflammten Kampfhandlungen die äußerst prekäre Nahrungsmittellage in der Tigray-Region zusätzlich verschärft. Lebensmittel und sauberes Trinkwasser sind vielerorts kaum noch verfügbar, die Preise für verbliebene Waren steigen und Transportwege sind durch Straßensperren und Sicherheitsrisiken blockiert“_, erzählt WOLFGANG WEDAN, GLOBALER NOTHILFE-KOORDINATOR VON JUGEND EINE WELT. Der erfahrene Katastrophenmanager machte sich erst vor weniger Tagen, gemeinsam mit Jugend Eine Welt-Geschäftsführer Reinhard Heiserer und Philippa Belcredi, Leiterin der Programm-Abteilung der österreichischen Entwicklungsorganisation, vor Ort ein Bild der Lage. _„Die Menschen kämpfen wirklich ums tägliche Überleben.“_
AUSGEBLIEBENER REGEN LÄSST ERNTEN VERDORREN

Jugend Eine Welt | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Thomas Zach, MA
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