„WELTjournal“ am 21. Oktober: „Israel – der Einfluss der Rechtsextremen“

Um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON; danach: „WELTjournal +: Netanjahu – die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofs“

Das „WELTjournal“ zeigt am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON die Reportage „Israel – der Einfluss der Rechtsextremen“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.30 Uhr „Netanjahu – die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofs“.

WELTjournal: „Israel – der Einfluss der Rechtsextremen“

Bei den kommenden Wahlen in Israel könnten die beiden rechtsextremen Minister Bezalel Smotrich und Itamar Ben-Gvir den Ausschlag geben. Sie repräsentieren nur einen kleinen Teil der israelischen Gesellschaft, doch die Regierung Netanjahu ist auf sie angewiesen. Unter Netanjahu haben sie überproportional viel Macht und tragen maßgeblich zur Radikalisierung der Politik bei. Zahlreiche westliche Länder haben Sanktionen bzw. Einreiseverbote gegen sie verhängt. Das „WELTjournal“ zeigt ein Porträt der beiden rechtsextremen Minister, die eine gemeinsame ideologische Agenda verfolgen: die Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung, die Annexion der besetzten palästinensischen Gebiete und ein Groß-Israel, das Teile von Jordanien, Syrien und dem Libanon umfasst. Gezeigt wird zugleich auch der Widerstand jener Israelis, die seit den Justiz-Umbauplänen der Netanjahu-Regierung das Ende der Demokratie in ihrem Staat befürchten. Zu Wort kommen die ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak und Ehud Olmert und die frühere Justizministerin Tzipi Livni, die – wie viele Israelis – mit Sorge auf die nationalreligiösen und rechtsextremen Strömungen in der Politik blicken. Gestaltung: Jérôme Sesquin

WELTjournal +: „Netanjahu – die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofs“

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ist der erste Staatschef eines vom Westen unterstützten demokratischen Landes, gegen den ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt. Der IStGH wirft Netanjahu und seinem früheren Verteidigungsminister Joav Galant vor, für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Gaza-Krieges verantwortlich zu sein. „WELTjournal +“ zeigt, worauf sich die Anschuldigungen des IStGH gegen Netanjahu und Galant stützen. Die Zerstörung ganzer Wohnviertel mit zahllosen zivilen Todesopfern, die Zerstörung von landwirtschaftlichen Flächen und Teilen der Wasserversorgung, die Behinderung humanitärer Hilfe sowie Angriffe auf die medizinische Infrastruktur werden u. a. durch die Analyse von Satellitenbildern akribisch nachgewiesen. Zu Wort kommen israelische Politiker und Geheimdienst-Mitarbeiter ebenso wie Soldaten, Menschenrechtsorganisationen und die Familien der Geiseln. Gestaltung: Laetitia Moreau, Mitarbeit Matan Cohen

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