ÖH-UWK-Veichtlbauer: „Frau Holzleitner, liefern Sie oder treten Sie zurück!“
Uni-Demo erhöht Druck auf Wissenschaftsministerin – Veichtlbauer fordert rasche Nachverhandlungen und ein Ende des Sparkurses auf Kosten der Studierenden
„Wer die Universitäten finanziell im Stich lässt und das anschließend als Erfolg verkauft, hat den Auftrag als Wissenschaftsministerin nicht verstanden. Eva-Maria Holzleitner muss dieses Budget rasch und entscheidend nachverhandeln. Wenn sie dazu nicht in der Lage ist, muss sie zurücktreten. Die Studierenden dürfen nicht für ihr politisches Scheitern bezahlen“, erklärt ÖH-UWK-Vorsitzender Maximilian Veichtlbauer anlässlich der heutigen Demonstration gegen die Kürzungen beim Universitätsbudget. „Frau Ministerin, Ihr Amt ist kein Selbstzweck. Liefern Sie oder machen Sie Platz!“
Für die Jahre 2028 bis 2030 sieht die Bundesregierung rund 16 Milliarden Euro für die Universitäten vor. Die Universitätenkonferenz beziffert den Bedarf zur Abdeckung der Teuerung hingegen mit 18 Milliarden Euro. „Die Rechnung ist einfach: Wenn die Kosten steigen und das Budget nicht entsprechend mitwächst, müssen die Universitäten Leistungen streichen. Holzleitner kennt diese Rechnung. Trotzdem verteidigt sie ein Ergebnis, das Lehre, Forschung und Betreuung unter Druck setzt. Sie soll die Interessen der Wissenschaft am Regierungstisch vertreten und nicht den Sparkurs der Regierung vor den Universitäten rechtfertigen. Schönreden ist keine Wissenschaftspolitik“, so Veichtlbauer.
Besonders warnt Veichtlbauer vor den Folgen für berufstätige Studierende: „Wer neben dem Studium arbeitet und eine Familie versorgt, hat weder Zeit noch Geld für zusätzliche Wartesemester. Wenn Lehrveranstaltungen wegfallen oder Kursplätze fehlen, drohen genau solche Verzögerungen. Diese Menschen halten mit ihrer Arbeit das Land am Laufen und investieren gleichzeitig in ihre Ausbildung. Sie auch noch für die Finanzierungslücken zur Kasse zu bitten, wäre eine bodenlose Frechheit. Höhere Studiengebühren und zusätzliche Hürden sind kein Ersatz für eine Ministerin, die ihren Job macht.“
Veichtlbauer ruft zur Teilnahme an der heutigen Demonstration um 15 Uhr vor dem Hauptgebäude der TU Wien am Karlsplatz auf: „Wir lassen uns unsere Studienbedingungen nicht zusammenstreichen, während die zuständige Ministerin ihr Verhandlungsergebnis schönredet. Unsere Forderung ist klar: zurück an den Verhandlungstisch und ausreichend Geld für Lehre und Forschung sicherstellen. Bleibt diese entscheidende Nachbesserung aus, ist Holzleitners Rücktritt die notwendige Konsequenz. Wer die Universitäten nicht ausreichend finanzieren kann, muss die Verantwortung dafür übernehmen.“
ÖH-GROSSDEMONSTRATION „ALARMSTUFE ROT – #UNISRETTEN!“
Hochschüler:innenschaft an der UWK
Maximilian Veichtlbauer, LL.M.
Telefon: 06769406935
E-Mail: Maximilian.Veichtlbauer@oeh-uwk.at
Website: https://www.oeh-uwk.at
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