Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer zum Tod von Walter Arlen
„Der von den Nationalsozialisten vertriebene, österreichische Komponist und Musikkritiker Walter Arlen lehrte in den USA, war Jahrzehnte als Musikkritiker der Los Angeles Times tätig und schuf zahlreiche Kompositionen. Ein ganzes Jahrhundert nimmt in seinem Leben Gestalt an: der Kampf um das eigene Überleben, die große Sehnsucht nach der Musik und der Triumph über ein vermeintliches Schicksal. Welcher Mut, seinen Weg allen Widrigkeiten zum Trotz zu gehen und sich dem Komponieren zu widmen, welch menschliche Größe, sich mit seiner alten Heimat zu versöhnen. Walter Arlen hat uns seine Kunst nicht vorenthalten, nein, er hat Brücken nach Österreich geschlagen. Er hat uns mit seinen Werken, die seine schmerzhaften Erinnerungen in die universelle Sprache der Musik übertrugen, Momente des Glücks und der Bewegtheit geschenkt. Walter Arlen war ein lebendiges Beispiel für die Kostbarkeit des Lebens und für den Glauben an Versöhnung“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer.
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Mag. Ina Gayed, MA
Pressesprecherin der Staatssekretärin für Kunst und Kultur
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