FPÖ – Kainz: „Wir brauchen ein zeitgemäßes Wolfsmanagement“

Der Wolf ist längst nicht mehr vom Aussterben bedroht, weshalb der Umgang mit dem Raubtier innerhalb der EU dringend angepasst werden muss

„Der Wolf wird immer mehr zum Problem in Österreich. Die drei durch den Wolf gerissenen Weidetiere in Zwinzen im Bezirk Zwettl sind dabei nur die Spitze des Eisbergs“, so heute FPÖ-Tierschutzsprecher NAbg. Alois Kainz. „Die Zahlen sind wirklich dramatisch: Die österreichische Wolfspopulation umfasst ungefähr 30 bis 35 Tiere, und diese haben allein bis Ende August 359 Nutztiere gerissen. Die 45 verletzten und 229 vermissten Tiere kommen noch dazu“, fasste Kainz zusammen. Die Wolfs-Problematik sei keinesfalls neu. Schon im Vorjahr fielen 791 Schafe, Ziegen und Rinder dem Wolf zum Opfer. Dazu kämen noch 69 verletzte und 920 vermisste Tiere.

„Trotz dieser hohen Zahlen lassen Land und Bund die Betroffenen im Regen stehen und reden sich immer auf die EU aus. Nur wir von der FPÖ fordern schon seit einigen Jahren, dass der Umgang mit dem Wolf zeitgemäß angepasst wird und dahingehend auf die Europäische Union eingewirkt wird“, erklärte FPÖ-Tierschutzsprecher Kainz. Obwohl es in Europa wieder über 19.000 Wölfe gebe, herrsche auf europäischer Ebene eine Blockadehaltung vor, die zu großem Schaden für die Landwirte führe.

„Die von grünen NGOs bestimmte Wolfspolitik erweckt leider den Eindruck, dass es einzig um das Wohlergehen des Wolfes geht. Eine Medaille hat aber immer zwei Seiten. Natürlich ist es ein Drahtseilakt, Artenschutz, Tierwohl und wirtschaftliche Interessen unter einen Hut zu bekommen, aber deshalb ist es für uns umso wichtiger, dass wir von der verklärt-romantisierten Sichtweise der grünen Öko-NGOs wegkommen und endlich den Fokus auf ein an unsere Bedürfnisse angepasstes Wolfsmanagement legen“, verwies Alois Kainz auf die zahlreichen Initiativen der FPÖ zum Thema Wolf.

„Ein modernes Wolfsmanagement, das nicht von Brüssel aus diktiert wird, muss letztlich unser Ziel sein. Dieses muss der Situation in den einzelnen Bundesländern angepasst werden. Und natürlich sollen dabei auch den Bedürfnissen von Artenschutz, Landwirtschaft und Tourismus entsprochen werden“, so FPÖ-Tierschutzsprecher Alois Kainz abschließend.

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