FPÖ – Fürst: „Kriegstreiberei der Europäischen Union muss endlich ein Ende finden“

„Drei Jahre Krieg in der Ukraine sind auch drei Jahre einer absoluten Weigerung der EU-Kommission, der meisten europäischen Politiker und auch unserer Bundesregierung mit ihrer Einheitspartei, den Krieg sachlich und rational zu beurteilen. Es wird eine bedingungslose Solidarität mit der Ukraine eingefordert, die wir gar nicht geben können. Die totale Heroisierung des ukrainischen Präsidenten, der angeblich für unsere Freiheit und für unsere westlichen Werte kämpft. Es geht aber auch in diesem Krieg wie immer auch für die Ukraine vor allen Dingen um das eigene Überleben, es geht um Grenzen, es geht um Sicherheitsinteressen, es geht um die NATO-Erweiterung, es geht ganz brutal um Bodenschätze, Rohstoffe, die verschiedene Regionen, um den Zugang zum Meer und es geht wie immer grausam um Milliarden Euro“, betonte die freiheitliche Sprecherin für Außenpolitik NAbg. Dr. Susanne Fürst in ihrem Debattenbeitrag in der „Aktuellen Stunde“.

Fürst führte weiter aus, dass die Freiheitliche Partei recht behalten habe, denn dieser Krieg sei für die Ukraine nicht zu gewinnen, allzu übermächtig sei der Gegner, der ja auch eine Atommacht darstelle. „Waffenlieferungen und Milliarden der EU in die Rüstung verlängern das Leid der Menschen, der Soldaten und der Zivilbevölkerung. Zudem ist die Einmischung in diesen Konflikt auch für uns brandgefährlich. Auch werden die EU-Sanktionen diesen Krieg nicht beenden, sie schaden der russischen Zivilbevölkerung und vor allen Dingen noch viel mehr der europäischen Bevölkerung“, so Fürst.

„Es haben nun rasch Verhandlungen zwischen den Parteien stattzufinden und diese dürfen nicht von Macron und Co torpediert werden. Man hat den Eindruck, dass der Frieden in Europa nicht wichtig ist, sondern nur der Sieg der Ukraine. Die Doktrin ist ‚bis zum bitteren Schluss‘, die unserer alten Generation noch leidvoll bekannt ist. Es darf daher nur ein Interesse Vorrang besitzen, ein Friedensschluss, und dass Verhandlungen aufgenommen und zu Ende gebracht werden – diese Kriegstreiberei muss endlich ein Ende finden!“, forderte Fürst.

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