FPÖ – Mölzer: „Die ‚Verlierer-Ampel‘ schiebt lieber Millionen ins Ausland als die heimische Volkskultur zu fördern!“
FPÖ-Antrag für mehr Förderung der Volkskultur wurde vertagt, Strategieerarbeitung für Musikstandort auf FPÖ-Initiative beschlossen
„Unsere Volkskultur, von Trachtengruppen und Schützenvereinen über Blasmusikkapellen bis hin zu Theatergruppen, ist ein lebendiger Ausdruck unserer österreichischen Identität – für die ‚Verlierer-Ampel‘ hat sie aber keinerlei Stellenwert!“, kritisierte heute FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer die Vertagung seines freiheitlichen Antrags für mehr Maßnahmen zur Unterstützung der heimischen Volkskultur und für eine entsprechende finanzielle Absicherung von allen relevanten Akteuren in diesem Bereich im Kulturausschuss. Beschlossen wurde hingegen ein Allparteienantrag zur Erarbeitung einer Strategie für den Musikstandort, für den die FPÖ mit ihrem bereits im April eingebrachten Antrag „Masterplan Musikstandort Österreich“ die Initiative gesetzt hatte: „Die Musikwirtschaft ist nicht nur ein wichtiger Kulturbestandteil, sondern auch ein bedeutender wirtschaftlicher Wertschöpfungsfaktor. Es braucht daher eine Stärkung Österreichs als Musikstandort für die Zukunft. Dafür konnten wir Freiheitliche, obwohl unser Antrag noch in der letzten Sitzung vertagt wurde, jetzt einen wichtigen Impuls durchsetzen!“
Mölzer zeigte sich jedoch entsetzt darüber, dass sich die Einheitsparteien gegen eine angemessene Förderung der Volkskultur, die vom Engagement unzähliger Freiwilliger getragen werde, stemmen, während sie Unsummen an fragwürdigen Kulturförderungen ins Ausland schicken. „Für heuer plant die ‚System-Ampel‘ insgesamt nur rund 635.000 Euro an Förderungen im Bereich der österreichischen Volkskultur, für ‚internationalen Kulturaustausch‘ hat sie aber die horrende Summe von 9,5 Millionen Euro budgetiert – kurzum: ÖVP, SPÖ und NEOS fördern mit dem hart erarbeiteten Steuergeld der Österreicher lieber die Kunst- und Kulturszene im Kosovo, Südafrika, der Ukraine oder anderen Ländern als heimische Trachten- und Heimatverbände oder Blasmusikkapellen. Die Österreich-Vergessenheit zieht sich wie ein roter Faden durch alle Handlungen dieser schlechtesten Regierung aller Zeiten“, so Mölzer, der auch die ohnehin seit Jahren bestehende Vernachlässigung der Volkskultur gegenüber der zeitgenössischen Kunst bemängelte.
Eine kulturelle Kraft, die hunderttausende Menschen bewegt, regionale Identität stärkt und sozialen Zusammenhalt fördert, verdiene mehr Anerkennung als bloßes Lob in Sonntagsreden. „In Schützenkompanien wird Geschichte gelebt, in Musikvereinen wachsen junge Talente heran, bei Theateraufführungen, Trachtenumzügen oder Festspielen entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das weit über den Moment hinaus wirkt. Dass SPÖ und NEOS, die ohnehin dem links-woken Zeitgeist verfallen sind, all das nicht wichtig und sogar ein Dorn im Auge ist, verwundert nicht – aber gerade für die ÖVP, die so gerne mit Lederhose und Dirndl Heimatbewusstsein heuchelt, ist ihr heutiges Abstimmungsverhalten ein Armutszeugnis. Der Schwerpunkt von Förderungen des Bundes muss wieder klar auf unsere reichhaltige Volkskultur gelegt werden, ohne die das Kulturland Österreich undenkbar ist, und dafür stehen nur wir Freiheitliche!“, so NAbg. Wendelin Mölzer.
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