Neue Wege zur besseren Regulierung der Immunantwort nach Organtransplantationen

Forschungskooperation zur Weiterentwicklung der extrakorporalen Photopherese

DIE MEDIZINISCHE UNIVERSITÄT WIEN UND DAS AUF MEDIZINTECHNIK SPEZIALISIERTE UNTERNEHMEN THERAKOS HABEN EINE LANGFRISTIGE FORSCHUNGSPARTNERSCHAFT ZUR WEITERENTWICKLUNG DER EXTRAKORPORALEN PHOTOPHERESE (ECP) BEI DER TRANSPLANTATION SOLIDER ORGANE GESTARTET. ÜBER EINEN ZEITRAUM VON SIEBEN JAHREN STEHEN DAFÜR FÖRDERMITTEL IN HÖHE VON INSGESAMT 4,2 MILLIONEN EURO ZUR VERFÜGUNG. DIE ENORME BEDEUTUNG DIESER KOOPERATION ERSCHLIESST SICH AUS DEN NACH WIE VOR GROSSEN HERAUSFORDERUNGEN IN DER TRANSPLANTATIONSMEDIZIN, DIE VERBESSERTE THERAPIESTRATEGIEN DRINGEND ERFORDERLICH MACHEN.

Die extrakorporale Photopherese ist ein etabliertes zellbasiertes Verfahren zur gezielten Modulation des Immunsystems. Dabei werden bestimmte Immunzellen außerhalb des Körpers behandelt und anschließend wieder dem Blutkreislauf zugeführt, wodurch regulatorische immunologische Prozesse angestoßen werden. Trotz dieses innovativen Ansatzes gilt die langfristige Kontrolle der Immunantwort auf Spenderorgane in der Transplantationsmedizin weiterhin als zentrale Herausforderung, insbesondere im Hinblick auf chronische Abstoßungsreaktionen und therapiebedingte Nebenwirkungen konventioneller Immunsuppression.
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