FPÖ – Belakowitsch: „SPÖ ist von sozialer Politik meilenweit entfernt und lässt die Schwächsten im Stich!“

„Diese SPÖ ist von sozialer Politik meilenweit entfernt und lässt die Schwächsten im Stich“, reagierte heute FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch auf die Ergebnisse des aktuellen Berichts der Statistik Austria zur Lage von Menschen mit Behinderungen. Die schockierenden Zahlen würden belegen, was die FPÖ seit Jahren anprangere: „Während die Regierung sich in Sonntagsreden und PR-Gags verliert, werden die Schwächsten in unserer Gesellschaft systematisch im Stich gelassen. Dass fast jeder vierte Mensch mit Behinderung armutsgefährdet ist, ein deutlich geringeres Einkommen hat und schlechtere Bildungschancen vorfindet, ist ein Armutszeugnis für die zuständige SPÖ-Sozialministerin Schumann. Arbeitende Menschen mit einer Behinderung werden oft nur mit einem ‚Taschengeld‘ abgespeist, das allein ist schon ein Zustand, den man nur mehr als asozial bezeichnen kann.“

Besonders die Reaktion der Sozialministerin, die nun jährliche Berichte ankündigte, sei für Belakowitsch ein Zeichen pure Hilflosigkeit: „Anstatt endlich einen konkreten Maßnahmenplan vorzulegen, flüchtet sich auch die Ministerin, wie ihre gesamten Ministerkollegen, in eine reine Ankündigungspolitik. Wir brauchen keine neuen Berichte, die das offensichtliche Versagen dokumentieren, sondern wirksame und rasche Hilfe! Es ist eine Frotzelei für jeden Betroffenen, wenn die verantwortliche Ministerin auf die katastrophale Lage mit noch mehr Bürokratie und leeren Worthülsen reagiert.“ Die SPÖ beweise einmal mehr, dass sie von einer echten Sozialpolitik für die eigene Bevölkerung meilenweit entfernt sei.

„Es braucht jetzt einen sozialen Kraftakt für Menschen mit Behinderungen in Österreich. Das bedeutet finanzielle Entlastung, eine echte Job-Offensive, eine gerechte Entlohnung und vor allem eine Bildungsoffensive, die den Namen auch verdient. Es ist höchste Zeit, dass die Bedürfnisse der Österreicher wieder an erster Stelle stehen. Die verlorengegangene Menschlichkeit und soziale Fürsorge muss wieder Einkehr halten für all jene Österreicher, die nicht jeden Tag von Glück, Gesundheit und Sonnenschein verwöhnt werden, die es einfach schwerer im Leben haben. Berichte, PR-Schmähs, Sesselkreise und unwillige Minister helfen da nicht weiter!“, betonte Belakowitsch.

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