Pfotenhilfe: Wildtierfütterung ist wichtig und macht Freude
Einige Punkte gilt es zu beachten
Der Winter hat uns weiter fest im Griff – mit allen bekannten Folgen. Die Tierwelt ist der Witterung allerdings viel direkter und schutzloser ausgesetzt, weswegen diese sich über unsere Unterstützung gerade jetzt besonders freut. Helfen kann hier wirklich jeder Mensch auf einfache Weise. So kann man etwa Vögel selbst am kleinsten Fensterbrett, Balkon oder Terrassen und natürlich im Garten auf vielfältige Weise unterstützen. Aber auch Eichhörnchen sind sehr dankbar, weil sie oft unter der Schneedecke ihr verstecktes Futter nicht mehr finden.
„Ein Futterhaus ist schnell montiert. Wichtig ist, dass dieses gut zu reinigen, witterungsbeständig und immer mit bestem Futter befüllt wird“, sagt Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler. „Unter den Vögeln gibt es Allesfresser, Körnerfresser und auch Weichfutterfresser, auf die bei der Zusammenstellung geachtet werden sollte, damit wirklich jeder etwas findet. Von billigem Vogelfutter, das hauptsächlich aus Weizen besteht, sollte jedenfalls Abstand genommen werden, da sie diesen erst annehmen, wenn nichts anderes mehr da ist. Zudem ist biologisches Futter jedenfalls zu bevorzugen, um Pestizidbelastung sowohl im Futter als auch beim Anbau zu vermeiden, um die Lebensräume der Tiere zu schonen. Meisenknödel mit Netzen sind übrigens problematisch, weil die Vögel immer wieder daran hängen bleiben.“
Besonders kreative Vogelfreunde können mit wenigen Handgriffen selbst eine Futterstation herstellen: Kokosöl (nativ) im Topf langsam erwärmen. Sobald es flüssig ist, mit Vogelfutter vermischen. Kaffeehäferl mit der Mischung befüllen und jeweils einen Ast als Sitzstange reinstecken. Die befüllten Häferl auskühlen lassen bis das Kokosfett ausgehärtet ist und am Henkel aufhängen.
„Eine Wildtierfutterstelle ist auch immer ein Naturschauspiel, das beim Beobachten Freude macht“, so Stadler, die an alle Gartenbesitzer appelliert, diesen den Tieren möglichst unaufgeräumt zu überlassen. „Denn jeder Strauchschnitt- und Laubhaufen, ja selbst jeder ausgetrocknete Halm ist ein Versteck für Tiere. Heimische Pflanzen bieten über den Winter vielerlei natürliche Früchte als Futter.“
Weitere Bilder unter https://we.tl/t-pO9ftOqmj8 (Credit: PFOTENHILFE)
Verein PFOTENHILFE
Jürgen Stadler
Telefon: +436648485550
E-Mail: juergen.stadler@pfotenhilfe.at
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