FPÖ – Hafenecker: „Rechnungshof kommt freiheitlicher Forderung nach Prüfung des ORF nach“
FPÖ begrüßt Eigeninitiative des Rechnungshofs und stellt Prüfern gerne bereits finalisiertes Verlangen zur Verfügung
„Wir haben bereits vor Monaten eine Gebarungsprüfung des ORF durch den Rechnungshof gefordert. Dass der Rechnungshof jetzt dankbarerweise von sich aus aktiv geworden ist, ist sehr zu begrüßen. Gerne sind wir den Prüfern dabei behilflich und stellen ihnen unser bereits finalisiertes und umfangreiches Verlangen zur Verfügung“, erklärte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA. Bereits am 25. November 2025 hatte er in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ORF-Stiftungsrat Ing. Peter Westenthaler eine Rechnungshof-Gesamtprüfung des ORF gefordert, anschließend begannen die Freiheitlichen bereits mit der Vorbereitung eines entsprechenden Verlangens auf Durchführung einer Gebarungsüberprüfung, das demnächst eingebracht werden sollte: „Wenn uns der Rechnungshof selbst jetzt zuvorkommt, zeigt das nur, wie richtig wir mit unserem Vorhaben liegen und wie dringlich eine Durchleuchtung des Zwangssteuer-Regierungsfunks ist.“
Der freiheitliche Mediensprecher erinnerte an die schier endlose Liste an Baustellen und Auswüchsen im ORF, die unbedingt aufgeklärt und abgestellt werden müssen. „Das beginnt bei den Luxusgagen, deren Spitze jene 74 ORF-Mitarbeiter mit Jahresgehältern über 170.000 Euro bilden, geht über das Chaos in der Führung samt Regierungs-Unterwanderungsversuch im Vorjahr, wodurch zwei Stiftungsratssitzungen wiederholt werden mussten, die horrenden Kosten für Bauprojekte bis hin zur sattsam bekannten einseitigen Berichterstattung und dem Agieren des ORF als Regierungspropagandalautsprecher, wovon erst heute wieder ganz Österreich mit der Belangsendung zur mutlosen Kanzlerrede Zeuge wurde. Und natürlich ist es ein Skandal, dass das Ganze mit der Zwangssteuer von der Bevölkerung finanziert werden muss, unabhängig davon, ob sie überhaupt den ORF konsumiert oder nicht. Immerhin ist der ORF das größte Medienunternehmen Österreichs, das heuer mit Rekordeinnahmen von 1,1 Milliarden Euro rechnet und 4.000 Mitarbeiter direkt und indirekt über seine Tochterunternehmen beschäftigt“, zählte Hafenecker einige Beispiele auf.
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