FPÖ – Hafenecker: „ÖVP-Panik vor Pilnacek-Aufklärung: Sobotkas Zauberlehrling Hanger soll von schwarzen Netzwerken ablenken!“
Einschüchterungsversuche, Widersprüche und neue Chats rund um Sobotka-Vertraute müssen lückenlos aufgeklärt werden!
Anlässlich der heutigen Befragungen im Pilnacek-Untersuchungsausschuss kritisierte FPÖ-Generalsekretär und Fraktionsführer NAbg. Christian Hafenecker, MA, die jüngsten Aussagen des ÖVP-Abgeordneten Hanger als „durchschaubares und panisches Ablenkungsmanöver“. Dass Hanger nun sogar Auskunftspersonen offen mit der Finanzprokuratur drohe, sei ein „absoluter Tiefpunkt in der Geschichte der Zweiten Republik“ und ein weiterer Versuch, die parlamentarische Aufklärung zu sabotieren.
„Wenn der politische Ziehsohn von Wolfgang Sobotka, Andreas Hanger, das wichtigste Kontrollinstrument des Parlaments als ‚Freizeit-Kriminalistik‘ verunglimpft und jetzt sogar dazu übergeht, Auskunftspersonen einzuschüchtern, dann ist das eines Rechtsstaates unwürdig. Das sind Methoden autoritärer Systeme! Die Nervosität im System ÖVP ist förmlich greifbar, denn die Aufklärung nimmt niemanden aus – auch nicht eine ehemalige Mitarbeiterin und Vertraute des ehemaligen Herrn Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka“, so Hafenecker, der Hanger aufforderte, seine Äußerungen zurückzunehmen.
Es sei mehr als verständlich, warum die ÖVP die Aufklärung mit allen Mitteln verhindern wolle. Immerhin habe Christian Pilnacek in seinen letzten Stunden versucht, hochrangige ÖVP-Vertreter zu erreichen. Heute stehen mit einer Vertrauten von Pilnacek sowie dessen Mitbewohnerin und Sobotka-Vertrauten Anna P., zwei Schlüsselfiguren als Auskunftspersonen im Fokus. „Wir befragen heute mutmaßlich die letzten Personen, die Pilnacek vor seinem Tod gesehen haben. Gerade die zentrale Rolle der Sobotka-Vertrauten Anna P. wirft erhebliche Fragen auf und offenbart Widersprüche, die es schonungslos aufzuklären gilt“, erklärte Hafenecker.
Im Zentrum der freiheitlichen Befragung stehe die lückenlose Rekonstruktion der letzten Stunden, damit verbundene Informationsflüsse und eine mögliche Verbindung ins ÖVP-Signa-Imperium. „Unser Ziel ist es, die damaligen Abläufe und Gespräche zu rekonstruieren. Warum gibt es laut den Smartwatch-Daten keine Aufzeichnung über den entscheidenden Anruf von Pilnacek an die Sobotka-Mitarbeiterin? Das ist kein Einzelfall, denn auch ein Anruf von Pilnacek bei mir scheint in den Listen nicht auf. Wir werden uns zudem mit neu aufgetauchten Chats beschäftigen, die eine brisante Tangente ins ÖVP-Signa-Imperium aufzeigen könnten. Zudem müssen wir klären, warum das Handy, aber nicht der Laptop abgegeben wurde, und was es mit einer roten Festplatte mit Kabinettsdaten auf sich hat. Auch die Frage nach Akten der Alois-Mock-Stiftung, deren Präsident ehemaliger Nationalratspräsident Sobotka war, muss gestellt werden“, kündigte Hafenecker an. Die Aussagen seien zentral, um mögliche Missstände und politische Einflussnahmen, insbesondere durch das ÖVP-geführte Innenministerium, sichtbar zu machen.
Abschließend stellte der FPÖ-Generalsekretär klar: „Wir lassen uns von den durchschaubaren Störmanövern und Einschüchterungsversuchen der ÖVP nicht beirren. Die bisherigen Befragungen haben bereits gezeigt, dass mit jedem neuen Puzzleteil immer mehr ans Licht kommt. Unser Ziel ist es, die politischen Verstrickungen zum tiefen schwarzen Staat offenzulegen und die Wahrheit für die Bürger ans Tageslicht zu bringen!“
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