Rat auf Draht: Junge Menschen gehen mit KI durchaus kritisch um

Beratungen von Rat auf Draht zeigen: Kinder und Jugendliche zeigen gesundes Misstrauen, was Informationen der KI betrifft.

Die KI ist aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Dies beweisen auch neueste Studien, wie etwa jene von Saferinternet.at, wonach 94 Prozent alle Befragten KI-Chatbots nutzen.

Für viele Erwachsene, insbesondere Eltern, ist die KI, wenn es den eigenen Nachwuchs betrifft, aber ein großer Unsicherheitsfaktor. Dabei gehen junge Menschen sehr reflektiert mit dieser neuen Technologie um und legen gesunde Skepsis und Misstrauen an den Tag, wie aus den Beratungen von Rat auf Draht hervorgeht – und dies trotz oder vielleicht gerade aufgrund der Tatsache, dass sie sich sehr viel mit dem Thema beschäftigen und KI häufig nutzen.

So ist es den Jugendlichen beispielsweise sehr wichtig, bei einer Beratungseinrichtung wie Rat auf Draht von echten Menschen Hilfe und Unterstützung zu bekommen: „Immer mehr junge Menschen fragen zu Beginn eines Telefongesprächs oder Chats explizit nach, ob es sich um einen echten Menschen handelt. Es ist ihnen sehr wichtig, von einer realen Person beraten zu werden und nicht von einer Maschine“, erklärt Birgit Satke, Leiterin des Beratungsteams von Rat auf Draht. Ganz besonders dann, wenn es sich um Themen wie psychische Gesundheit, psychische Erkrankungen, Mobbing oder andere akute Belastungen handeln würde.

DIE GRENZEN DER KI

Denn die KI ist bei vielen Fragen doch mit ihrem Latein auch einmal am Ende und gibt unbefriedigende Antworten. „Die Jugendlichen schildern uns, dass sie bereits die KI zu ihrem Anliegen befragt haben, dabei allerdings auf Hürden gestoßen sind und daher gerne den Rat eines echten Menschen hätten. Oder, sie möchten die Information, die ihnen die KI gegeben hat, auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen und fragen bei uns nach“, sagt Satke. Und ergänzt: „Die KI eignet sich für ein erstes Clearing des Problems durchaus gut, sollte allerdings nicht zur Selbstdiagnostik genutzt werden. Das geben wir den Anrufer:innen auch in den Beratungen mit“. Positiv sei, dass die KI im Verlauf eines Chats nach einer gewissen Zeit dazu raten würde, die Einschätzung und die Hilfe von Expert:innen in Anspruch zu nehmen. „Hier wird Rat auf Draht sehr oft von der KI empfohlen, wie uns die Jugendlichen mitteilen“, sagt Satke.

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Rat Auf Draht
Mag. (FH) Oliver Bayer
Telefon: 0699 188 14 385
E-Mail: oliver.bayer@rataufdraht.at
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