NEOS: Vorläufige Inkraftsetzung von Mercosur ist längst überfälliger Schritt für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Stürgkh: „Jetzt zählen Umsetzungskraft und wirtschaftliche Vernunft statt ideologischer Blockade“

Die NEOS-Europaabgeordnete Anna Stürgkh begrüßt die vorläufige Inkraftsetzung des Mercosur-Abkommens durch die Europäische Kommission als wichtigen Schritt für Europas Wettbewerbsfähigkeit und strategische Handlungsfähigkeit. Nach mehr als zwei Jahrzehnten intensiver Verhandlungen sei es nun entscheidend, rasch in die Umsetzung zu kommen.

Stürgkh: „Das Abkommen wurde über 20 Jahre hinweg verhandelt, überarbeitet und rechtlich geprüft. Jetzt ist es wichtig, dass wir die wirtschaftlichen Chancen auch tatsächlich nutzen und nicht erneut in Verzögerungsschleifen geraten“.

Stürgkh erneuert ihre Kritik an der bisherigen österreichischen Blockadehaltung: „Jahrelang wurde ideologisch gebremst und mit Ängsten Politik gemacht. Jetzt zeigt sich, dass Europa handlungsfähig ist. Österreich sollte diese Realität anerkennen und konstruktiv an der Umsetzung mitarbeiten.“

„Die vorläufige Inkraftsetzung ist ein klares Signal: Während andere sich abschotten, steht Europa für Zusammenarbeit“, sagt Stürgkh. „Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit brauchen wir stabile wirtschaftliche Partnerschaften. Mercosur eröffnet unseren Unternehmen Zugang zu einem Markt mit über 260 Millionen Menschen und baut Handelshemmnisse ab, die Wachstum und Arbeitsplätze behindert haben.“

Für ein exportorientiertes Land wie Österreich bedeute das Abkommen konkrete Chancen für Industrie, Mittelstand und innovative Betriebe. Gleichzeitig enthalte Mercosur verbindliche Regeln zu Nachhaltigkeit und fairen Wettbewerbsbedingungen. „Freihandel und hohe Standards schließen einander nicht aus – im Gegenteil: Wer mit Europa Handel treiben will, akzeptiert klare Spielregeln.“

Abschließend betont die NEOS-Europaabgeordnete die strategische Dimension: „Wenn Europa seine Partnerschaften nicht stärkt, tun es andere. Mercosur ist nicht nur ein Wirtschaftsabkommen, sondern ein geopolitisches Signal für Zusammenarbeit, Stabilität und europäische Gestaltungsfähigkeit. Diese Chance müssen wir nutzen.“

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