Czernohorszky: Letztes Kapitel der Bäder-Dachsanierungs-Offensive startet im Hietzinger Bad
Städtisches Bäderbauprogramm schreitet voran
Mit der Erneuerung des Dachs im Hietzinger Bad schließen die Wiener Bäder die Dachsanierungs-Offensive ab: Fünf Dächer wurden im Rahmen des Bäderbauprogramms bereits erneuert, nun geht die Offensive im Hietzinger Bad ins Finale: Dort wird ab Ende April das gesamte Dach abgetragen und bei uneingeschränktem Freibadbetrieb durch ein neues, modernes Warmdach ersetzt. Das städtische Bäderbauprogramm geht damit wieder einen Schritt in Richtung Fertigstellung.
WARUM BRAUCHT ES DACHERNEUERUNGEN?
Wiens öffentliche Bäder sind oft viele Jahrzehnte alt, sowohl das Ottakringer Bad als auch das Amalienbad feiern heuer ihr 100-jähriges Bestehen. Auch das Hietzinger Bad ist bereits ein alter Hase in der Wiener Bäderlandschaft: 2028 wird das Bad stolze 50 Jahre alt. „Wiens Bäder sind Garant für unsere hohe Lebensqualität und müssen unbedingt erhalten bleiben. Die meisten Gebäude haben schon viele Jahrzehnte auf dem Buckel und bedürfen (so wie wir Menschen) regelmäßiger Pflege und müssen immer wieder saniert werden. Mit dem Bäderbauprogramm stellen wir sicher, dass unsere Standorte nicht nur geöffnet bleiben, sondern allen Besucherinnen und Besuchern auch eine sehr hohe Aufenthaltsqualität bieten“, betont Klima- und Bäderstadtrat Jürgen Czernorhorszky.
„Ich freue mich, dass die Stadt Wien das Hietzinger Bad auf den neuesten Stand bringt, damit Hietzinger Familien genauso wie Sportbegeisterte auch in Zukunft ein Top-Angebot im Freien als auch in der sanierten Halle vorfinden können.“, sagt der stellvertretende Bezirksvorsteher Marcel Höckner.
DACHSANIERUNG BRINGT MEHR HELLIGKEIT UND SAUBERE ENERGIE
Während es bei den Sanierungen älterer Dächer zunächst um thermische Arbeiten und Schadensbehebung geht, haben die Erneuerungen auch positive Effekte für die Badegäste: So wird das neue Dach im Hietzinger Bad höher und breiter und dank sogenannter „Lichttaschen“ an den Längsseiten damit automatisch heller. Die Bauweise führt außerdem dazu, dass Regenwasser künftig nun noch besser ablaufen kann.
Badeeinrichtungen benötigen für ihren Betrieb naturgemäß viel Energie, weshalb die Wiener Bäder auch hier Methoden für mehr Klimafreundlichkeit und Eigenversorgung erarbeiten: Auf der gesamten Dachfläche des Hietzinger Bads werden künftig neue Photovoltaikmodule und Solar-EPDM-Matten befestigt, die die Bäder mit erneuerbarer Energie versorgen. Insgesamt handelt es sich um 300 PV-Module mit einer Gesamtleistung von 114 kWp, eine Leistung, mit der das Bad rund 15 Prozent des Eigenenergiebedarfs abdecken kann. Die CO2-Einsparung beläuft sich indes auf 40 Tonnen pro Jahr!
ENTFERNTE MATERIALEN WERDEN WIEDER VERWERTET
Im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes achten die Wiener Bäder darauf, dass ein großer Teil des zu entfernenden Materials wiederverwertet wird: So etwa die demontierten Leimbinder des Hallenbaddaches im Freibad, andere Komponenten sollen an die Bevölkerung oder an Baufirmen abgegeben.
BÄDERBAUPROGRAMM IN VOLLEM GANGE
In den vergangenen Jahren hat die Stadt Wien das Bäderbauprogramm 2030 schrittweise abgearbeitet: Die darin vorgesehenen Generalsanierungen der Dächer in den Hallenbädern Simmering, Brigittenau, Großfeldsiedlung und Donaustadt wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Die Sanierung des Döblinger Bads läuft bereits auf Hochtouren, jene im Hietzinger Bad startet wie erwähnt dieser Tage.
Bereits im Jahr 2020 hat Stadtrat Czernohorszky als damaliger Bäderstadtrat die Bäderstrategie 2030 präsentiert, aus das Bäderbauprogramm 2030 hervorgegangen ist. Ziel ist es, damit das städtische Bade- und Schwimmangebot weiter zu verbessern. Die bisherigen Erfolge können sich mehr als sehen lassen:
Die Schwimmhalle in der Großfeldsiedlung ist bereits fertiggestellt, auch jene im Simmeringer Bad hat vor einigen Monaten ihre Bahnen geöffnet. Auch andere Großprojekte laufen bereits: Im Döblinger Bad startete vergangenen September die Dachsanierung und am Standort des Freibades Höpflerbad wird mit Hochdruck am Bau einer neuen Schwimmhalle gearbeitet. Zudem gab es mehrere Rutschenerneuerungen (etwa im Ottakringer Bad und Schafbergbad), Aufwertungen von Sportplätzen, Herstellung von Barrierefreiheit und Beckenerneuerungen. Den gesamten Überblick finden Sie hier: https://www.wien.gv.at/freizeit/baeder-bauprogramm
Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter https://presse.wien.gv.at/bilder abrufbar. (Schluss)
Pedram Seidi
Mediensprecher StR Jürgen Czernohorszky
Telefon: +43 1 4000 83270
E-Mail: pedram.seidi@wien.gv.at
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