Neue Einblicke in Nervenzellschäden nach Hirnverletzungen

Ansatzpunkt zur Reduzierung neuronaler Beeinträchtigungen nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma identifiziert

(Wien, 07-05-2026) – NACH HIRNVERLETZUNGEN WIE SCHLAGANFALL ODER SCHÄDEL-HIRN-TRAUMA KANN ES IM GEHIRN ZU EINER ÜBERAKTIVIERUNG VON NERVENZELLEN KOMMEN, DIE ÜBER DIE DIREKTEN FOLGEN DER VERLETZUNG HINAUS WEITERE SCHÄDEN VERURSACHT. EIN FORSCHUNGSTEAM UNTER LEITUNG DER MEDUNI WIEN HAT NUN EINEN MOLEKULAREN MECHANISMUS IDENTIFIZIERT, DER DIESEN PROZESS DIREKT MIT DEM ENERGIESTOFFWECHSEL DER ZELLEN VERKNÜPFT. DIE AKTUELL IM JOURNAL OF CELL SCIENCE PUBLIZIERTEN ERGEBNISSE LIEFERN EINEN NEUEN ANSATZPUNKT ZUR ENTWICKLUNG GEZIELTER SCHUTZSTRATEGIEN FÜR NERVENZELLEN, UM DIE NEURONALEN BEEINTRÄCHTIGUNGEN NACH HIRNVERLETZUNGEN ZU VERRINGERN.

In den Mittelpunkt seiner Untersuchungen stellte das Forschungsteam um Vanessa Göschl und Helmut Kubista von der Abteilung für Neurophysiologie und -pharmakologie am Zentrum für Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien den sogenannten Alpha-Ketoglutarat-Dehydrogenase-Komplex (a-KGDHC), ein Schlüsselenzym in den Mitochondrien genannten „Kraftwerken“ der Zellen. Dieses Enzym spielt eine zentrale Rolle dabei, wie Nervenzellen Energie gewinnen und gleichzeitig den Botenstoff Glutamat verarbeiten – einen chemischen Signalstoff, der die Kommunikation zwischen Nervenzellen ermöglicht.
ÜBERREIZUNG DER NERVENZELLEN VERRINGERN

Mag. Johannes Angerer
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: +43 (0)664 80016-11501
E-Mail: presse@meduniwien.ac.at
Spitalgasse 23, 1090 Wien
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Mag.a Karin Kirschbichler
Unternehmenskommunikation
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