FPÖ – Hofer: Verdächtigen mit Scharia-Fantasien muss österreichischer Pass entzogen werden

Terrorverdächtiger als Spitals-Security – Krankenhaus muss Zusammenarbeit mit Sicherheitsfirma beenden

Wien (OTS) – Rund zwei Wochen nach dem islamistischen Terroranschlag in der Wiener Innenstadt werden immer mehr Informationen über das Leben den Attentäters bekannt. So zeigen sich viele der im Rahmen von Hausdurchsuchungen Verhaftete in ihren Einvernahmen als IS-Anhänger Befürworter der Scharia. Der Attentäter selbst soll während der Zeit des ersten Lockdowns in einem Wiener Spital als Security-Mitarbeiter tätig gewesen sein. FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer: „Ein verurteilter IS-Anhänger, der auf Bewährung auf freiem Fuß ist, kann kein Sicherheitsmann sein, denn er ist ein Unsicherheitsfaktor. Ich möchte mir nicht ausmalen, was der spätere IS-Attentäter in einem Krankenhaus alles hätte anrichten können. Das muss für die Firma, die ihn als Sicherheitsmitarbeiter beschäftigt hat, Konsequenzen haben. Der Spitalsbetreiber muss den Vertrag mit dieser Firma beenden. Es muss zudem auch geprüft werden, wo diese Firma im öffentlichen Bereich sonst noch im Einsatz ist.“

In den Einvernahmen bei der Polizei haben viele Verdächtige aus ihrer Zuneigung zum so genannten „Islamischen Staat“ und zur Scharia keinen Hehl gemacht. „Der Islam ist meine Welt. Natürlich würde ich es gern haben, dass die ganze Welt ein großer islamischer Staat wird“, soll ein Verdächtiger bei seiner Einvernahme beim Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ausgesagt haben. Auch über die Scharia als rechtsgültige Norm „brauche man nicht diskutieren“, so eine weitere Aussage. „Wer gegenüber den Behörden eine derartige Weltanschauung offenbart, dem muss die österreichische Staatsbürgerschaft entzogen werden, so derjenige diese besitzt. In Österreich ist das einzige „Heilige Buch“ die Bundesverfassung, an die sich jeder Staatsbürger zu halten hat. Wer die Scharia über heimische Gesetze stellt, ist nicht würdig, die österreichische Staatsbürgerschaft zu haben. Sollte es sich bei den Einvernommenen um Ausländer handeln, muss ihnen die Aufenthaltsberechtigung entzogen werden“, hält FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer abschließend fest.

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 – 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.