Samariterbund zu hohen Treibstoffkosten: Wann kommt endlich die Rettung für die Rettung?
Befreiung der Rettungsorganisationen von der Mineralölsteuer ist ein Gebot der Stunde
Der Samariterbund pocht angesichts der anhaltend hohen Treibstoffpreise einmal mehr auf eine rasche Befreiung der Rettungsorganisationen von der Mineralölsteuer (MÖSt). „Wir werden im Regen stehen gelassen“, bringt es Samariterbund Bundesgeschäftsführer-Stv. Wolfgang Dihanits auf den Punkt. „Die Anforderungen an Rettungsorganisationen nehmen kontinuierlich zu, gleichzeitig belasten die enorm gestiegenen Kosten unsere Arbeit massiv. Wann greift die Politik hier endlich ein?“
Eine Befreiung von der Mineralölsteuer wäre ein erster wichtiger Schritt, um das Rettungswesen in Österreich nachhaltig zu stärken. „Jeder Cent, den wir nicht an den Tankstellen lassen müssen, kommt direkt den Patientinnen und Patienten zugute“, argumentiert Dihanits. Der Ball liegt nun bei den politischen Entscheidungsträger:innen: „Die einfache Frage an sie lautet: Wie viel ist dem Staat Leben retten wert?“ Und Dihanits führt weiter aus: „Während in anderen Bereichen die Notwendigkeit von Entlastungen bei den Treibstoffkosten längst gesehen wird, bleiben Rettungsorganisationen weiterhin außen vor. Das kann sich nur negativ auf die Versorgungssicherheit in Österreich auswirken.“
Neben substanzieller finanzieller Unterstützung braucht das Rettungswesen aus Sicht des Samariterbundes auch zeitgemäße gesetzliche Grundlagen für den Sanitäterberuf: „Die Anforderungen im Rettungsdienst haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Medizinischer Fortschritt, steigende Einsatzzahlen und neue Herausforderungen in der präklinischen Versorgung machen eine Weiterentwicklung des Sanitätergesetzes unausweichlich“, betont Dihanits und sieht auch hier die Politik am Zug: „Wir haben unsere Vorschläge längst eingebracht. Für weitere Gespräche stehen wir bereit!“
POLITIK MUSS HANDELN
„Wer ein starkes und zukunftsfittes Rettungswesen will, muss Reformen und Finanzierung gemeinsam angehen. Nur so kann die Versorgung der Bevölkerung langfristig abgesichert werden“, so Dihanits abschließend.
Franziska Springer
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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