Mitten im Leben – Klinik Donaustadt eröffnet Psychiatrische Tagesklinik

Fokus auf Depressionen, Angst-, Anpassungs- und Persönlichkeitsstörungen

Intensive therapeutische Unterstützung und trotzdem im gewohnten Umfeld bleiben? Das ermöglicht das neu geschaffene Angebot in der Klinik Donaustadt: die Psychiatrische Tagesklinik. Sie ist ein Bindeglied zwischen ambulanter und stationärer Behandlung. Patient*innen werden tagsüber intensiv betreut und übernachten zu Hause. Der Fokus der Behandlung liegt unter anderem auf Depressionen, Angst- und Anpassungs- sowie Persönlichkeitsstörungen. „Unser Team begegnet den Patient*innen auf Augenhöhe und möchte ihre Lebensqualität, Autonomie und Selbstwirksamkeit stärken“, erklärt Beate Wally, Leiterin der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin der Klinik Donaustadt. Von Montag bis Freitag gibt es ein vielfältiges Programm, darunter Einzel- und Gruppentherapien wie Ergo-, Physio- und Musiktherapie, fachärztliche Behandlung, Aktivierungsrunden und therapeutische Ausflüge. Außerdem haben alle Patient*innen eine persönliche Bezugsperson, die koordiniert und Halt gibt.

„Von unseren rund 8.000 Begutachtungen auf der psychiatrischen Ambulanz der Klinik Donaustadt im Jahr werden rund 1.300 Patient*innen stationär aufgenommen. Nun können wir einem Teil der Patient*innen auch eine längerfristige therapeutische Betreuung in der Tagesklinik ermöglichen“, freut sich Lothar Mayerhofer, Ärztlicher Direktor der Klinik Donaustadt. So können stationäre Aufnahmen verkürzt oder verhindert werden. Rund 45 Patient*innen können dieses Angebot pro Jahr in Anspruch nehmen. Im Schnitt bleiben sie 6 bis 8 Wochen. Bevor die Patient*innen an den niedergelassenen Bereich weitervermittelt werden, gibt es Unterstützung bei der Suche nach einem Therapieplatz oder Job. Bei Bedarf wird auch bei Behördengängen geholfen. Denn die neu gewonnene Stabilität soll auch danach bestehen bleiben.

GENESUNGSBEGLEITER*INNEN NEU IM MULTIPROFESSIONELLEN TEAM

Hinter dem Angebot steht ein multiprofessionelles Team, bestehend aus:

* Pflege
* Fachärzt*innen
* Psycholog*innen
* Sozialarbeit
* Diätologie
* Ergo-, Physio- und Musiktherapie
* Genesungsbegleiter*innen

Neu im Wiener Gesundheitsverbund ist das Angebot der Genesungsbegleiter*innen. Menschen, die selbst Krisen durchlebt und psychiatrische Angebote erfolgreich in Anspruch genommen haben, nutzen diese Erfahrung, um Patient*innen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Die Tagesklinik ist ein wichtiger Baustein der psychiatrischen Versorgung im Wiener Gesundheitsverbund, die moderne Psychiatrie immer näher zu den Menschen bringt. Neben der Klinik Donaustadt gibt es dieses Angebot in den Kliniken Floridsdorf, Hietzing, Landstraße und Ottakring. In den Kliniken Hietzing und Floridsdorf gibt es zudem ein tagesklinisches Angebot für Kinder und Jugendliche.

WEITERVERMITTLUNG FÜR BETREUUNG IM NIEDERGELASSENEN BEREICH

Die Weiterbetreuung erfolgt durch niedergelassene Psychiater*innen, Psychotherapeut*innen oder im Sozialpsychiatrischen Ambulatorium Donaustadt (SPA 22) des PSD-Wien. Patient*innen der Psychiatrie werden so lebensnah wie möglich behandelt. Das bedeutet: ambulant vor tagesklinisch vor stationär. Im Rahmen des Psychiatrischen und Psychosomatischen Versorgungsplans (PPV) wird auf die verstärkte Zusammenarbeit zwischen stationären, tagesstrukturellen und ambulanten Behandlungsbereichen gesetzt. Vor diesem Hintergrund sind der Wiener Gesundheitsverbund und der PSD-Wien eng vernetzt und pflegen eine langjährige und gute Kooperation. Die enge Zusammenarbeit sichert eine durchgehende, wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung.

Wiener Gesundheitsverbund – Generaldirektion,
Unternehmenskommunikation Klinik Donaustadt
Lydia Sprinzl
Telefon: +43 664 856 62 12
E-Mail: lydia.sprinzl@gesundheitsverbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.