FPÖ-Rosenkranz: „Grün und Rot verhindern Senkung von Biber-Schutzstatus auf EU-Ebene“

Erweiterte Biber-Verordnung in NÖ in der finalen Phase

Der europaweit geschützte Biber hat sich mittlerweile in NÖ und vielen Regionen in Österreich stark ausgebreitet. Die hohe Zahl an Tieren zieht leider auch Schäden nach sich. „Es wäre daher dringend notwendig gewesen, den Schutzstatus des Bibers auf EU-Ebene zu senken. Leider haben die Bundesländer Burgenland (Grün) und Wien (SPÖ) einen einstimmigen Beschluss auf der Landesnaturschutzreferentenkonferenz (NARK) verhindert“, spricht FPÖ Niederösterreich Naturschutzlandesrat Susanne Rosenkranz am Freitag Klartext. Somit gibt es keinen Auftrag der Bundesländer an den Bundesminister sich dafür einzusetzen, dass der Schutzstatus auf EU-Ebene endlich gesenkt wird.

Das Land Niederösterreich hat selbstverständlich bereits eine gültige Verordnung, wo laufend, neben vom Land geförderter Präventionsmaßnahmen, auch Entnahmen erlaubt sind und auch stattfinden. „Die maximal möglichen Entnahmemengen werden aber bisher noch nicht ausgeschöpft“, erläutert Rosenkranz und führt aus: „Und trotzdem haben wir uns dazu entschieden, eine neue, erweiterte Biber-Verordnung auszuarbeiten, wobei wir jetzt gerade in der Endabstimmung sind.“

Die Landesrätin verweist auf den heiklen Drahtseilakt: „Auch das Land NÖ muss sich aber an geltende Gesetze und besonders europäische Richtlinien halten. Bei der neuen Biberverordnung müssen wir auf das NÖ Naturschutzgesetz, das Tierschutzgesetz und das EU-Recht Rücksicht nehmen.“

„Gerade die pro-europäisch-eingestellte ÖVP wird sicherlich Verständnis dafür aufbringen, dass man sich an Gesetze und EU-Richtlinien zu halten hat und nicht einfach drüberfahren kann“, schloss Susanne Rosenkranz.

FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
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