Fonds Gesundes Österreich vergibt Preis für „Green BGF“: Gesundheit und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand

Gesundheitsministerin Korinna Schumann zeichnete heute die Universität für Bodenkultur Wien aus, die Gesundheitsförderung und ökologische Nachhaltigkeit vorbildlich verbindet.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eine moderne Organisationsentwicklungsstrategie, bei der Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen gemeinsam daran arbeiten, Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig gewinnt mit dem „One Health“-Ansatz ein ganzheitlicher Zugang zunehmend an Bedeutung: Er verfolgt das Ziel, die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen gemeinsam zu fördern und langfristig im Gleichgewicht zu halten.

Vor diesem Hintergrund vergibt der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) heuer einen Preis in der Kategorie „Green BGF“. Ausgezeichnet werden Betriebe und Organisationen, die Gesundheitsförderung erfolgreich mit ökologischer Nachhaltigkeit verbinden.

DIE AUSZEICHNUNG GEHT AN DIE UNIVERSITÄT FÜR BODENKULTUR WIEN

Die Universität für Bodenkultur Wien verfolgt in ihrem BGF-Prozess einen ganzheitlichen und strategisch verankerten Ansatz, bei dem Gesundheit und ökologische Nachhaltigkeit eng miteinander verbunden sind. Diese Verbindung ist nicht punktuell angelegt, sondern strukturell in zentralen Steuerungsprozessen und in der Universitätsstrategie verankert. Green BGF wird damit nicht als Einzelprojekt verstanden, sondern als dauerhafte Organisationsaufgabe gelebt.

Gesundheitsministerin Korinna Schumann gratuliert der Gewinnerin: „Die Universität für Bodenkultur Wien zeigt eindrucksvoll, wie Green BGF als Best-Practice-Modell wirken kann – sowohl innerhalb der Organisation als auch mit Vorbildwirkung nach außen. Gesundheit, ökologische Verantwortung und nachhaltige Entwicklung werden hier mustergültig miteinander verbunden.“ Die feierliche Auszeichnung fand heute im Rahmen der heutigen BGF-Preisverleihung des Österreichischen Netzwerks BGF statt. Die Projekte aller mit dem BGF-Preis ausgezeichneten Betriebe werden in der Broschüre „Betriebliche Gesundheitsförderung in Österreich – Beispiele guter Praxis 2026“ des FGÖ beschrieben.

EIN BREITES BÜNDEL AN MASSNAHMEN

Das BGF-Projekt zeichnet sich durch einen innovativen Maßnahmenmix aus, der gleichzeitig gesundheitliche und ökologische Effekte erzielt. Initiativen wie „Mobility for Health“ oder das Forschungsprojekt „Act Now“ fördern klimafreundliche Mobilität und tragen nachweislich zu Verhaltensänderungen bei Mitarbeitenden bei. Ergänzt wird dies durch nachhaltige Verpflegungskonzepte, energieeffiziente Infrastruktur, begrünte Arbeitsumgebungen und digitale Angebote, die sowohl Ressourcen schonen als auch die Gesundheit stärken.

„Ein wesentliches Merkmal des Projekts ist die konsequente Partizipation und interdisziplinäre Vernetzung. Mitarbeitende, Führungskräfte, wissenschaftliche Einrichtungen und externe Partner sind aktiv in Entwicklung und Umsetzung eingebunden. Dadurch entstehen praxisnahe, breit akzeptierte und wirksame Lösungen“, so Staatssekretärin für Gesundheit und Vorsitzende des FGÖ-Kuratoriums Ulrike Königsberger-Ludwig.

DER ERFOLG DER MASSNAHMEN IST NACHGEWIESEN

„Die Wirkung des Projekts ist klar belegt: die Evaluation zeigt eine hohe Zufriedenheit, ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein sowie konkrete Verhaltensänderungen – etwa im Bereich der aktiven Mobilität“, betont Klaus Ropin, Leiter des FGÖ.

Fonds Gesundes Österreich, ein Geschäftsbereich der Gesundheit
Österreich GmbH
Gabriele Ordo
Telefon: 0676848191252
E-Mail: gabriele.ordo@goeg.at
Website: https://fgoe.org

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