FPÖ – Hafenecker: „Ruck fliegt – der Filz bleibt! Diese Regierung ist am Ende.“

Der Ausschluss des Kammerstrippenziehers ist kein Neuanfang, sondern der nächste Beleg für den Zerfall des schwarz-rot-pinken Machtkartells

Als „Offenbarungseid einer in Auflösung begriffenen Regierung“ bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA, den Ausschluss des Wiener Wirtschaftskammer-Präsidenten Walter Ruck aus der Bundes-ÖVP. Dieser Schritt sei nicht mehr als das verzweifelte Manöver einer Partei, die im eigenen Sumpf aus Machtmissbrauch und Intrigen zu versinken drohe. Für Hafenecker sei die Causa Ruck aber nur ein Symptom für den Totalzerfall der gesamten „Verlierer-Koalition“.

„Dieses Chaos beschränkt sich ja nicht auf die ÖVP. Diese Regierung wird an allen Ecken und Enden zerrieben. Die ÖVP versinkt im eigenen Sumpf aus Postenschacher und Intrigen, die SPÖ diskutiert seit Monaten nur noch darüber, wer Babler demnächst als SPÖ-Chef ersetzen wird, und die pinke Truppe der NEOS ist vor allem damit beschäftigt, all jene loszuwerden, die sich erlauben, eine eigene Meinung zu haben, die sich nicht mit jener Meinl-Reisingers deckt. Diese Regierung hat fertig und ist ein Totalschaden“, so Hafenecker.

Der Fall Ruck zeige das wahre Gesicht der Systemparteien, die den Bezug zur Realität völlig verloren hätten, führte der FPÖ-Generalsekretär weiter aus. „Dieser Rauswurf ist kein Neuanfang, sondern reine Fassade. Man entfernt einen prominenten Kammerstrippenzieher, aber der Filz bleibt. Hier geht es nicht um einen Einzelfall, sondern um den tiefen schwarzen Staat, ein über Jahrzehnte perfektioniertes System aus Freunderlwirtschaft und Hinterzimmer-Deals. Der Ausschluss eines Funktionärs ist reine Augenauswischerei, solange sich an diesen Strukturen nichts ändert.“ Es sei bezeichnend, dass der Wiener Wirtschaftsbund weiterhin an Ruck festhalten wolle. Das zeige, wie tief der Filz tatsächlich reiche.

„Die Causa Ruck ist das Symptom einer sterbenden Systempartei, die im Sumpf aus Postenschacher, geheimen Absprachen und einer unfassbaren Geringschätzung gegenüber der eigenen Bevölkerung feststeckt“, analysierte Hafenecker. „Was wir hier erleben, erinnert an den Untergang der Democrazia Cristiana in Italien: Eine jahrzehntelange Regierungspartei, die am Ende an der eigenen Machtgier und Dekadenz zerbricht. Das ist das Schicksal, das auch der ÖVP blüht.“ Abschließend verlangte der FPÖ-Generalsekretär echte Konsequenzen: „Der Rücktritt Rucks von allen öffentlichen Ämtern muss folgen. Nur so kann eine ehrliche Aufarbeitung des Wiener Filzes stattfinden. Der Wiener Wirtschaftsbund muss endlich Vernunft annehmen und sich von Ruck trennen. Alles andere wäre eine Verhöhnung der Bürger!“

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