FPÖ – Krauss: Wiederkehr und Emmerling sind die Totengräber unseres Bildungssystems

Deutsch-Desaster an Wiens Schulen wir immer deutlicher

„Wenn Kinder in Wien geboren werden, hier aufwachsen und bei Schuleintritt trotzdem nicht ausreichend Deutsch können, um dem Unterricht zu folgen, dann ist das der Beweis dafür, dass uns das von SPÖ und NEOS so hochgelobte verpflichtende Kindergartenjahr rein nichts gebracht hat“, erklärt FPÖ-Wien Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss zu den aktuellen Zahlen. Im 10. Bezirk konnten von 2561 Schulanfängern 1696 dem Unterricht wegen mangelnder Deutschkenntnisse nicht ausreichend folgen, in Margareten sind es mit 74,8 Prozent sogar fast drei Viertel. In manchen Wiener Bezirken sind mehr als 70 Prozent der außerordentlichen Erstklässler in Österreich geboren, in Liesing sogar 76 Prozent!

„Sprachstandsfeststellungen ab drei Jahren, wie wir es längst fordern, wären ein probates Mittel, um dem Problem rechtzeitig entgegenwirken zu können. Dass SPÖ und NEOS diese konsequent ablehnen, macht ihr mangelndes Verständnis für die Problematik deutlich.“ Zudem fordert Krauss klare Konsequenzen, wenn Eltern notwendige Fördermaßnahmen verweigern. „In erster Linie sind hier die Eltern in die Pflicht zu nehmen gemeinsam mit ihren Kindern verpflichtende Deutschkurse zu absolvieren. Die, die Maßnahmen verweigern, müssen mit finanziellen Konsequenzen wie dem Entzug der Kinderbeihilfe und Streichung von Sozialleistungen rechnen. Es muss endlich durchgegriffen werden, wenn nicht eine Generation zukünftiger Sozialhilfeempfänger heranziehen wollen, die auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse nie im Berufsleben reüssieren können werden.“

Auch Bildungsminister Christoph Wiederkehr setzt für Krauss die falschen Prioritäten: „Wiederkehrs Antwort auf die Bildungskrise ist die sechsjährige Volksschule. Zwei zusätzliche Jahre lösen aber kein einziges Deutschproblem. Wenn Kinder bereits beim Schuleintritt dem Unterricht sprachlich nicht folgen können, muss das Problem vor der Schule gelöst werden und nicht durch eine Verlängerung der Volksschule. Emmerling und Wiederkehr haben jahrelang zugesehen, wie sich diese Entwicklung verschärft, sie sind die Totengräber unseres Bildungssystems!“

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