Wölbitsch: Mehr Transparenz statt SPÖ-Skandale in der Wiener Praterverwaltung gefordert
Stadt Wien muss Imageschaden für Praterunternehmen verhindern – Prater Wien GmbH soll professioneller, effektiver und transparenter aufgestellt werden
Wien (OTS) – „Gerade jetzt, wo das Geschäft im Prater wieder voll anläuft, bräuchten die Praterunternehmer eine konstruktive Zusammenarbeit und volle Unterstützung von der Stadt Wien und ihrer eigens dafür gegründeten Gesellschaft. Statt Unterstützung, die seit jeher eher bescheiden war, braut sich jedoch im Umfeld der Prater Wien GmbH ein neuerlicher Skandal um die Verwendung von Pratergeldern auf, sodass nun offenbar auch der Stadtrechnungshof eine Prüfung eingeleitet hat“, so ÖVP-Klubobmann Markus Wölbitsch zu einem heutigen Artikel in der Tageszeitung „Kurier“. Demnach solle Geld aus dem Prater von Privatpersonen für private Zwecke, aber auch für den Wiener Gemeinderatswahlkampf aufgewendet worden sein.
„Die Stadt Wien sollte hier nicht auf den Bericht des Stadtrechnungshofes warten, sondern sofort für Aufklärung sorgen, um einen Imageschaden für die Praterunternehmen zu verhindern. Auch muss die Stadt die Prüfung des Stadtrechnungshofes zum Anlass nehmen, die Praterverwaltung effektiver, professioneller und vor allem transparenter aufzustellen“, so Wölbitsch. Es wäre auch höchst an der Zeit, dass der alte SPÖ-Skandal rund um den Pratervorplatz aus dem Jahr 2008 endgültig aufgeklärt wird. „Noch immer ist unklar, wohin damals Millionenbeträge verschwunden sind und wer tatsächlich in diesen Bauskandal verwickelt war“, so der Klubobmann. „Wir fordern damit volle Unterstützung von der Stadt Wien für den Wiener Prater und seine Unternehmer als eines der wichtigsten Wahrzeichen unserer Stadt.“
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