Aviso: Bundesheer sichert Luftraum für internationale Konferenzen in Wien
Verteidigungsministerin besucht Lagezentrum
Wien (OTS) – Zum Schutz zweier internationaler Veranstaltungen im Vienna International Center sichert das Österreichische Bundesheer im Zeitraum von 6. bis 9. September 2021 verstärkt den Luftraum über Wien. Die Konferenz “Inter-Parliamentary Union 5th World Conference of Speakers of Parliament”, von 6. bis 8. September 2021 und der erste globale Anti-Terrorismusgipfel am 9. September 2021 bedürfen des besonderen Schutzes; mehr als 145 Parlamentspräsidentinnen und –präsidenten werden am Gipfel teilnehmen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner besucht dazu am 7. September 2021 das militärstrategische Lagezentrum im Verteidigungsministerium und informiert sich über den aktuellen Einsatz.
Unter Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 sind Medienvertreterinnen und Medienvertreter herzlich zu diesem Termin eingeladen. Im Lagezentrum besteht aus Sicherheitsgründen leider keine Möglichkeit für Foto- und Filmaufnahmen; Archivmaterial ist verfügbar. Aufgrund der besonderen Sicherheitsbestimmungen im Lagezentrum ist die Anmeldung bis 6. September 2021, 15:00 Uhr, unter +43 (0)664-622-1005 bzw. [presse@bundesheer.at] (mailto:presse@bundesheer.at), verpflichtend.
Ablauf:
10:45 Uhr Kontrolle der 3-G-Regel und Einlass
11:00 Uhr Besuch des militärstrategischen Lagezentrums im Verteidigungsministerium
12:00 Uhr Ende
Zeit & Ort
Ab 10:45 Uhr Treffpunkt beim Kaserneneingang der Roßauer Kaserne, Roßauerlände 1,
1090 Wien
Bei diesem Medientermin ist es verpflichtend, eine FFP2-Maske zu tragen.
“International hochrangige Veranstaltungen bedürfen des besonderen Schutzes in der Luft. Die Luftstreitkräfte des Bundesheeres haben darin bereits langjährige Erfahrung, die auch diesmal den Schutz vor eventuellen Angriffen aus der Luft sicherstellen wird. Gerade solche Operationen zeigen, wie wichtig es ist, reaktionsstarke Luftstreitkräfte bereitzuhalten, die eng mit Sicherheitsbehörden rund um die Uhr für den notwendigen Schutz sorgen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
Für die Zeit der Konferenzen ist ein Flugbeschränkungsgebiet über Teilen Wiens, Niederösterreichs und des Burgenlands errichtet, um die Veranstaltungen und die örtliche Bevölkerung vor Gefahren aus der Luft zu schützen. Es sind insgesamt 400 Soldatinnen und Soldaten, 15 Flächenflugzeuge und Hubschrauber sowie zwei Aufklärungs- und Zielzuweisungsradaranlagen im Einsatz. Zusätzlich hält das Bundesheer zu zivilen Flugeinrichtungen enge Verbindung. Die Luftraumsicherungsoperation erfolgt auf Antrag des Bundesministeriums für Inneres.
Ziel bei der Luftraumsicherungsoperation ist es, jede widerrechtliche Nutzung der Flugverbotszone zu verhindern. Mittels spezieller Verfahren der unterschiedlichsten Einsatzsysteme wird der Luftraum über Wien verstärkt überwacht. Dazu gehören vor allem Patrouillenflüge zur Überwachung des Luftraumes und Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen. Mögliche Gefahrenpotentiale werden dadurch frühzeitig erkannt und sicherheitsrelevante Maßnahmen gesetzt.
Im Rahmen dieser Luftraumsicherungsoperation kommt es vor allem über Wien zu erhöhtem Flugaufkommen.
Österreichs Luftraumüberwachung
Durch die Luftraumüberwachung leistet das Bundesheer – rund um die Uhr – einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der staatlichen Souveränität und zum Schutz der Bevölkerung. Vor allem für einen neutralen Staat ist die Möglichkeit zur Wahrung der Lufthoheit von entscheidender Bedeutung.
Um die Lufthoheit zu wahren ist es notwendig, in den österreichischen Luftraum eindringende Luftfahrzeuge zu orten, zu identifizieren und gegebenenfalls abzufangen. Dabei bildet das Luftraumbeobachtungs- und Führungssystem „Goldhaube“ die passive Komponente der Überwachung. Als aktive Komponente kommen beispielsweise Düsenjets des Überwachungsgeschwaders sowie bodengestützte Systeme zum Einsatz.
Bundesministerium für Landesverteidigung
Presseabteilung
+43 664-622-1005
presse@bmlv.gv.at
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@Bundesheerbauer
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