Zadić: „Tragen umweltpolitische Verantwortung für kommende Generationen“
Zadić trifft französische Umweltministerin in Wien
Wien (OTS) – „Die Prävention und Bekämpfung von Umweltverbrechen müssen wir vorrangig behandeln. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Klimakrise und damit der Zerstörung unserer Lebensgrundlage ist das auch dringend erforderlich. Daher war der produktive Austausch mit der französischen Umweltministerin Barbara Pompili und UNODC-Exekutivdirektorin Ghada Fathi Waly zu diesem Thema für mich besonders wichtig“, so Justizministerin Alma Zadić nach dem gemeinsamen Arbeitstreffen heute in Wien.
Umweltverbrechen sollen international strafbar sein
Bei dem Treffen ging es vor allem um die aktuellen Bemühungen einer Stärkung des Umweltstrafrechts auf internationaler und europäischer Ebene. „Umweltverbrechen müssen effektiver geahndet werden. Sie nehmen stark zu und zählen neben Drogenschmuggel zu den lukrativsten Verbrechen, werden aber nicht ausreichend verfolgt. Es braucht daher dringend verstärkte europäische und internationale Zusammenarbeit. Ich bin sehr froh, dass Frankreich, allen voran Ministerin Pompili, der Bekämpfung von Umweltkriminalität während der französischen EU-Ratspräsidentschaft hohe Priorität einräumt“, so die Justizministerin weiter.
Unternehmen tragen Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Natur „Unabhängig davon, ob wir von Umweltverbrechen oder von der Achtung der Menschenrechte entlang der Lieferkette sprechen: auch Unternehmen müssen ihre gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen“, so Alma Zadić. „Ich hoffe auf ein ambitioniertes Vorgehen der Europäischen Kommission beim Entwurf für ein Lieferkettengesetz. Denn wir haben gemeinsam die Verantwortung unseren Planeten für unsere Kinder und kommende Generationen zu erhalten.“
Alma Zadić dankt Exekutivdirektorin Waly und französischer Umweltministerin Pompili
„Der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Österreich im Rahmen der UN und der EU ist wichtig. Als europäische Partner haben wir vieles gemeinsam, zugleich können wir auch viel voneinander lernen. Herzlichen Dank an Umweltministerin Pompili und Exekutivdirektorin Waly für den guten und konstruktiven Austausch. Wir sind uns einig: Es ist Zeit zu handeln.“, so Justizministerin Zadić abschließend.
BM für Justiz
Martina Schmidt
Pressesprecherin der Justizministerin
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