FPÖ veröffentlicht Dokument aus der Slowakei zu versuchtem Munitionskauf durch Attentäter von Wien

Slowakische Kriminalpolizei informierte Innenministerium im Juli 2020 und übermittelte umfassenden Bericht im Oktober

Wien (OTS) – Wie durch Medienberichte bekannt wurde, hat der Attentäter von Wien im Juli 2020 versucht, in der Slowakei Munition für ein Kalaschnikow-Gewehr zu kaufen, mit dem er am 2. November seine Terrortat verübte. Beiliegendes Dokument ist ein aus Oktober 2020 stammender Bericht der slowakischen Kriminalpolizei an die EUROPOL-Dienststelle in Österreich. In diesen Bericht eingearbeitet sind Informationen über den Täter, welche den Slowaken von der österreichischen Polizei geliefert wurden, nachdem die Basisinformation aus der Slowakei an Österreich offenbar bereits unmittelbar nach dem versuchten Munitionskauf erfolgt war.

Somit gilt als erwiesen, dass die österreichischen Behörden im Juli 2020 in Kenntnis des Vorfalls waren und damit wussten, dass ein bereits wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation verurteilter und auf Bewährung vorzeitig aus der Haft entlassener islamistischer Gefährder den Versuch unternommen hatte, an gefährlichste Munition zu kommen.

Es ist nun dringend zu untersuchen, ob der Anschlag verhindert worden wäre, indem der spätere Täter angesichts dieser Erkenntnisse wieder in Haft genommen worden wäre.

Im Anhang befindet sich das Original-Dokument der slowakischen Kriminalpolizei samt einer von der FPÖ bereitgestellten Übersetzung ins Deutsche.

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