Hayek Institut: Die rasante Inflation ist hausgemacht
Lesen Sie jetzt die neue Studie von Martin Gundinger
Wien (OTS) – „Die schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft häufen sich. Besonders die rasant steigenden Inflationsraten sind besorgniserregend. Doch ist die Inflation keine Folge der russischen Invasion in der Ukraine, zumindest nicht primär.“ – wie Martin Gundinger vom Hayek Institut in Wien argumentiert.
Die Gründe für die Inflation sieht er in wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit, die meist in der Überzeugung begangen wurden, man könne Marktergebnisse durch politische Eingriffe verbessern. Die Resultate dieser wirtschaftspolitischen Eingriffe waren meist eine sinkende Produktivität und eine schlechtere Befriedigung von Konsumenteninteressen aufgrund einer Behinderung des Marktprozesses. Um diese Fehlentwicklungen zumindest teilweise zu verschleiern und zu lindern, wurde massiv auf Schulden und später auf Ausweitung der Geldmenge gesetzt.
All das hat zu massiven Verzerrungen und Problemen in der Wirtschaft geführt. Nach der Lockdown-Politik und den darauf folgenden Engpässen steigt nun die Inflation stark an. Gleichzeitig steht die wirtschaftliche Erholung, sofern man von einer solchen sprechen kann, auf äußerst wackeligen Beinen, weil sie auf dem Treibsand negativer Zinssätze gebaut ist. Sobald die Zinsen ansteigen, würden all die Probleme, die in den vergangenen Jahren angehäuft wurden, zum Vorschein kommen und für ein äußerst unsanftes Erwachen sorgen.
Und doch: Dieses unsanfte Erwachen wird nicht zu vermeiden sein. Die einzige verbleibende Frage lautet, wie viel Schaden in der Wirtschaft angerichtet wird, bevor die Fehler der Vergangenheit eingestanden und korrigiert werden.
Lesen Sie die Studie hier:
https://www.hayek-institut.at/die-rasante-inflation-ist-hausgemacht/
F.A.v. Hayek Institut
Britt Schier
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