FPÖ – Schrangl zu Kogler: „So wird das Mietrechtsgesetz noch unübersichtlicher – Ausweitung des MRG erforderlich“
Grüner Vorstoß leider unglaubwürdig – befristete Mietverträge um 12 Monate verlängern
Wien (OTS) – „Wenn ich an die Richtwerterhöhung denke, welche die schwarz-grüne Bundesregierung gegen die Stimmen der Opposition durchgeboxt hat, dann ist der Vorstoß des grünen Vizekanzlers Kogler äußerst unglaubwürdig“, kommentierte FPÖ-Bautensprecher NAbg. Mag. Philipp Schrangl dessen aktuellen Aussagen zum Thema Miete.
„Warum sollen Fernwärmekunden, deren Energierechnung ebenfalls explodiert, wohnrechtlich auf der Strecke bleiben? Wir brauchen eine Ausdehnung des Vollanwendungsbereiches des MRG auf thermisch-energetisch ungünstige Bausubstanz. Das sichert leistbares Wohnen und setzt Sanierungsanreize“, erneuert Schrangl eine freiheitliche Forderung und weiter: „Die FPÖ fordert die Ausdehnung des Vollanwendungsbereiches auf alle Wohnungen älter als 36 Jahre mit der Möglichkeit sich, nach noch zu definierenden Bedingungen, aus dem Vollanwendungsbereich auch wieder heraussanieren zu können um einen Marktpreis erzielen zu können.“
„Außerdem wäre es erforderlich, die dieses oder nächstes Jahr auslaufenden Mietverträge per Gesetz automatisch um zwölf Monate zu verlängern, um den Menschen die Umzugskosten, aber auch die Neuverträge mit Energieunternehmen zu ersparen“, kündigte Schrangl entsprechende Anträge im Nationalrat an.
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