Caritas begrüßt den heutigen Ministerratsbeschluss für einen Energiekostenzuschuss für NPOs
Parr: „Dieser Zuschuss hilft jenen Organisationen, die für den Zusammenhalt der Gesellschaft essentiell sind“
Die Caritas begrüßt den heute im Ministerrat beschlossenen NPO-Energiekostenzuschuss, der am Gemeinnützigkeits- und Freiwilligengipfel bereits angekündigt wurde. „Der Energiekostenzuschuss für NPOs kommt um keine Minute zu früh. Die Teuerung, insbesondere im Bereich der Energiekosten, trifft die gemeinnützigen Organisationen bereits seit vielen Monaten. Auch wenn es bisher bereits Förderinstrumente gab, so konnten nicht alle gemeinnützigen Organisationen finanzielle Unterstützung seitens des Bundes beantragen. Diese Lücke wurde mit dem heutigen Beschluss geschlossen“, streicht Anna Parr, Generalsekretärin der Caritas, die Bedeutung dieser Unterstützung hervor.
Gerade gemeinnützige Organisationen leben fast ausschließlich von Spenden und freiwilliger Arbeit oder sind an bestehende oft mehrjährige öffentliche nicht valorisierte Fördervereinbarungen gebunden. Preiserhöhungen sind schon grundsätzlich im NPO-Bereich schwer weiter zu geben. Parr: „Es ist gleichzeitig unbestritten, dass NPOs mit ihren vielen Pflegeangeboten, Schulen und anderen Angeboten einen ganz wesentlichen Beitrag für das Gemeinwohl leisten. Sie sind ein zentraler Eckpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft und tragen ganz entscheidend zur Daseinsvorsorge bei.“
ENERGIEKOSTENZUSCHUSS FÜR NPOS HILFT JENEN, DIE HELFEN
Nun erhalten auch alle gemeinnützigen Organisationen endlich die notwendige Unterstützung bei den Energiekosten. „Wir sind sehr erfreut über diesen notwendigen Schritt, denn die nicht abebben wollende Teuerungswelle schlägt auch bei uns und anderen NPOs tagtäglich zu“, so Parr.
Die Unterstützung sei auch deshalb so wichtig, weil sie beispielsweise ein Senioren- und Pflegewohnheim nicht bei 19 Grad Raumtemperatur führen können. Hier Kosten einzusparen ist unmöglich. „Es geht auch um Tankrechnungen, die im Bereich mobiler Dienste stark angestiegen sind und wo wir die Kosten nicht an unsere Klientinnen und Klienten weitergeben können und wollen. Daher sind wir sehr froh, dass die Regelung spät aber doch kommt. Der enorme finanzielle Druck auf viele gesellschaftlich so wertvolle NPOs nimmt damit etwas ab. Das ist heute sicher ein wichtiger Tag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, betont Parr.
Wichtig ist daher jetzt auch eine schnelle Umsetzung. Eine parlamentarische Beschlussfassung sollte noch vor der Sommerpause erfolgen. Laut Bundesregierung stehen insgesamt € 140 Mio. für dieses Sonderinstrument für den dritten Sektor zur Verfügung.
Caritas Österreich
Wolfgang Marks
Pressesprecher
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