Young (Adult) Carers in Oberösterreich: AK-Studie zeigt politischen Handlungsbedarf
BIS ZU 44.000 JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE ÜBERNEHMEN IN OBERÖSTERREICH IN DER FAMILIE DIE PFLEGE UND BETREUUNG VON ANGEHÖRIGEN. DIE SOGENANNTEN YOUNG CARERS UND YOUNG ADULT CARERS STEMMEN DABEI DEN TÄGLICHEN SPAGAT ZWISCHEN DER PFLEGE UND SORGE UM IHRE ANGEHÖRIGEN UND SCHULE, AUSBILDUNG ODER BERUF. DIE DOPPELBELASTUNG FÜHRT OFT ZUR ÜBERLASTUNG. ZUSÄTZLICH ERSCHWERT DER SORGE- UND PFLEGEAUFWAND DIE BERUFSAUSBILDUNG ODER DEN EINTRITT INS BERUFSLEBEN. UNTERSTÜTZUNG WÄRE DRINGEND NOTWENDIG, WIRKSAME ANGEBOTE DURCH DIE POLITIK FEHLEN JEDOCH. IM RAHMEN DER AK-AUSBILDUNGSOFFENSIVE HAT SICH DIE ARBEITERKAMMER OBERÖSTERREICH MIT DER SITUATION DER YOUNG CARERS UND YOUNG ADULT CARERS BEFASST. EINE STUDIE DER AK ZEIGT NUN, DASS ES RASCHE POLITISCHE INITIATIVEN BRAUCHT.
In einer Studie im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich wurde die aktuelle Situation von Young Adult Carers in Oberösterreich erhoben. Neben einer umfassenden Literaturanalyse und Zahlenschätzungen wurden durch das Europäische Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung unter Mitarbeit der AK qualitative Interviews mit zehn (ehemaligen)
Arbeiterkammer Oberösterreich
Mag. Gregor Kraftschik
0506906-2480
kraftschik.g@akooe.at
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