Die Intrige in Zeiten von Post-Truth

Eine Podiumsdiskussion zu Machiavellismus und Zeitgeist mit Konrad Paul Liessmann, Alfred Pritz, Stephanie Krisper und Reinhold Mitterlehner

Eine Zeit, die gerne als „Post-Truth“ charakterisiert wird, macht die spontane, unhinterfragte Verwendung von Begriffen wie Wahrheit und Wirklichkeit auch außerhalb der philosophischen Reflexion zunehmend problematisch. Phänomene wie Verschwörungstheorien und Fake News haben Diskurse, die bislang als eher akademisch galten, in die Mitte des Alltäglichen projiziert. Es ist nicht zuletzt der machiavellistische Einsatz von Lüge und Intrige im gesellschaftlichen Miteinander, der das Vertrauen in den Wahrheitsbegriff an sich zunehmend ins Wanken bringt. Dabei ist die Intrige als Mittel zum Machterwerb und Machterhalt keinesfalls neu, sondern stete Begleiterin der menschlichen Kulturgeschichte.

Über die Intrige als Werkzeug, Intriganz als Wesenszug und die Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft diskutieren der Philosoph und Kulturpublizist Konrad Paul Liessmann, u.a. Autor des Jüngst erschienenen Bandes „Lauter Lügen und andere Wahrheiten“ und Alfred Pritz, Psychoanalytiker und Rektor der Sigmund Freud PrivatUniversität, mit der Menschenrechtsexpertin und Abgeordneten zum Nationalrat Stephanie Krisper sowie dem Vizekanzler und Bundesminister a.D. und ehemaligen Bundesparteiobmann der ÖVP, Reinhold Mitterlehner.

Diskutant*innen:

* Dr.in Stephanie Krisper

Weiterbildungsakademie der Sigmund Freud PrivatUniversität

Dr. Monika Spiegel
monika.spiegel@sfu.ac.at
+43 664 2819107

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