Sima/Pippal-Leixner: 3 Jahre flächendeckendes Parkpickerl – eine Win-win-Situation für Wien

Pickerl-Ausweitung zeigt Wirkung: mehr Platz für die Wienerinnen und Wiener, für Begrünung, Bäume und neue Radwege

Am 1. März jährt sich zum 3. Mal der Jahrestag der Einführung der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung in Wien: Sie wurde auf die Bezirke Donaustadt, Floridsdorf, Hietzing, Liesing und noch nicht bewirtschaftete Teile Simmerings ausgeweitet, das System damit vereinheitlicht. Die Einnahmen der Parkraumbewirtschaftung fließen in den Ausbau der Öffis der 2-Millionenstadt.

„Durch diese historisch größte Ausweitung im Jahr 2022 haben wir mehr Platz für die Wienerinnen und Wiener und für Umgestaltungen im öffentlichen Raum geschaffen Und so haben wir nach dem Motto „raus aus dem Asphalt“ in den letzten Jahren viele Plätze und Straßenzüge entsiegelt, begrünt und gekühlt und viele Radwege errichtet. Danke an die Bezirke für die so gute Zusammenarbeit für noch mehr Lebensqualität in unserer Stadt, von der alle profitieren“, so Mobilitäts- und Planungsstadträtin Ulli Sima.

„Wo früher ganze Grätzl mit Pendler-KFZ zugeparkt waren, ist nun Platz für die Wienerinnen und Wiener, für ihre Mobilität und ihre Lebensqualität. Mit der Ausweitung des Parkpickerls auf alle Bezirke haben wir das System der Parkraumbewirtschaftung einfacher und verständlicher gemacht und Verkehr reduziert. Den gewonnenen Raum haben wir in den vergangenen drei Jahren sukzessive umgestaltet: Mehr Grünflächen, Bäume, Bankerln, Straßenparks und Radwege. Die Parkpickerlausweitung war also ein wichtiger Puzzlestein unter unseren vielen Vorhaben, unsere Stadt immer klimafitter zu machen,“ sagt NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner.

RÜCKGANG DES PARKPLATZSUCHVERKEHRS UND DER STELLPLATZAUSLASTUNG IN DEN ERWEITERUNGSBEZIRKEN

Der Parkplatzsuchverkehr konnte mit dem Parkpickerl deutlich reduziert wurde. Nach dem ersten Jahr gab es eine deutlich spürbare Reduktion der Stellplatzauslastung in den Erweiterungsbezirken, an Hotspots sogar um bis zu 68 %, der Anteil der Autos mit Nicht-Wiener Kennzeichen sank drastisch, in Liesing sogar um 89 %. Aber auch in Floridsdorf, Donaustadt und Hietzing wichen Autos mit Nicht-Wiener Kennzeichen aus den Straßenzügen und machten Platz für die Wiener*innen und für Neugestaltungen im öffentlichen Raum.

PLATZ FÜR RAUS-AUS-DEM-ASPHALT-PROJEKTE UND NEUE RADWEGE

So wurden bereits eine Vielzahl von Begrünungsprojekten unter dem Motto „Raus aus dem Asphalt“ umgesetzt, wie die Neugestaltung der Schleifgasse in Floridsdorf mit 18 neuen Bäumen und 3.000 m2 Entsiegelung oder die mit 19 neuen Bäumen ausgestattet Altgasse in Hietzing, die zur Begegnungszone wurde. Die Wagramer Straße wird ebenfalls umgestaltet, bis zum Sommer entsteht dort ein 250 m langer Straßenpark.

In Floridsdorf, Donaustadt und Liesing wird seither zudem ein groß angelegter Ausbau der Radinfrastruktur vorangetrieben. In Hietzing wird die Auhofstraße noch heuer zur 1,1 km langen Fahrradstraße zur zentralen Radroute im Bezirk.

RADOFFENSIVE IN DER DONAUSTADT LÄUFT

Die Donaustadt hat ihr bisher größtes Radwegeprogramm auf den Weg gebracht, mit über 14 km neuer Radinfrastruktur inklusive vieler Bäume und Begrünungsmaßnahmen. Bereits umgesetzt wurden etwa Radwege in der Kaisermühlenstraße, Breitenleer Straße, Donaustadtstraße, Erzherzog-Karl-Straße, am Biberhaufenweg, Mayredergasse u.v.m. Heuer steht u.a. die letzte Etappe des 7 km langen Mega-Rad-Highways von der Urania bis nach Kagran am Programm: Auf der Wagramer Straße wird 2025 das letzte Teilstück des extra breiten Zweirichtungsradwegs bis zum Kagraner Platz errichtet. Zugleich entsteht hier bis zum Sommer ein rundum neugestalteter Straßenraum mit 80 neuen Bäumen, 109 Grünflächen auf rund 8.000 m².

AUCH IN LIESING GIBT ES EIN UMFASSENDES RADWEGEPROGRAMM

Dank Einführung des flächendeckenden Parkpickerls ist in Liesing viel Platz für neue Radinfrastruktur entstanden und so wurde bereits in der Wohnparkstraße ein neuer, extra breiter Zweirichtungsradweg errichtet. Er führt zum beliebten Liesingbachradweg, wo seit 2024 eine weitere Unterführung – unter der Triester Straße – entspanntes Radeln entlang des Wassers fernab vom Autoverkehr ermöglicht.

2025 geht es auch in Liesing mit vollem Elan weiter, so u.a. am Atzgersdorfer Platz. Von der Riegermühle/Breitenfurter Straße entsteht heuer entlang von Brunner Straße und Meisgeyergasse ein rund 550 m langer, baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg über den Atzgersdorfer Platz. Er schließt dann an die bestehende Radverbindung in der Meisgeyergasse an und verbindet damit beide Teile des Liesingbachradwegs sicher und komfortabel.

IN FLORIDSDORF ENTSTEHEN VIELE NEUE RADWEGE MIT BEGRÜNUNGSMASSNAHMEN:

Auch in Floridsdorf wurde 2024 eine mehrjährige Bezirks-Offensive gestartet. Radwege in Angerer Straße und Scheydgasse in Floridsdorf wurden bereits baulich fertiggestellt, weitere Zweirichtungsradwege in der Floridsdorfer Hauptstraße und Prager Straße befinden sich in Bau, ebenso wie ein neuer Einrichtungsradweg in der Gerasdorfer Straße. Heuer geht es weiter, u.a. mit beidseitigen Ein-Richtungs-Radwegen auf einer Länge von 1.250 m in der Leopoldauer Straße.

Das Bestreben der Stadt bei allen Rad-Projekten ist immer auch eine massive Begrünung durch Pflanzen neuer Bäume und Errichtung von Grünbeeten. So sind allein in der Floridsdorfer Hauptstraße 50 neue Bäume vorgesehen, in der Prager Straße 20 Bäume.

320 PROJEKTE DER LEBENSWERTEN KLIMAMUSTERSTADT IN GANZ WIEN UMGESETZT

Ziel der rot-pinken Fortschrittskoalition war es, 100 Mio. Euro an Fördermitteln für Begrünungs- und Entsiegelungsprojekte in Wiens Bezirken zu investieren. Dieses ambitionierte Ziel wurde schon jetzt erreicht: Ganze 320 Projekte wurden in den Bezirken seit Anfang 2021 umgesetzt oder auf den Weg gebracht, es wurden Projekte mit 100 Mio. gefördert und somit Investitionen von über 142 Millionen Euro ausgelöst. Die aktuellen Zahlen aus der Bilanz der „lebenswerten Klimamusterstadt“ sprechen eine klare Sprache:

* Begrünung von mehr als 74.000 m² im Straßenraum und auf Plätzen
* 3.004 neue Bäume an Straßen und auf Plätzen
* Mehr als 2.500 zusätzliche Sitzgelegenheiten
* Mehr als 1.930 m² an neuen Wasserspielen

Die größte Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive in der Geschichte der Stadt läuft auf Hochtouren, unzählige Projekte sind umgesetzt, an vielen weiteren wird aktuell gearbeitet. Im Zentrum stehen schattenspendende Bäume, weitläufige Grünbeete, kühlende Wasserspiele und zahlreiche Sitzgelegenheiten. Ganz zentral sind auch Entsiegelungsmaßnahmen, die sich gerade bei zunehmenden Starkregenereignissen als zielführend erweisen.

Alle Raus-aus-dem-Asphalt-Projekte auf www.wienwirdwow.at , Infos zu den Radwegeprojekten auf www.fahrradwien.at .

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/presse/bilder

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