Grüne Wien/Pühringer, Kraus: U5-Ausbau-Stopp wäre nächster Schlag gegen klimasozialen Grundpfeiler

Der rote Vorschlaghammer dürfte laut aktuellem „Kurier“-Bericht jetzt den U5-Ausbau treffen. Ein Ausbau-Stopp wäre der nächste Beleg für planloses Kürzen von Rot-Pink.

„Wenn die Wiener SPÖ nach der Zerstörung des 365-Euro-Tickets und den Kürzungen bei armutsbetroffenen Kindern jetzt auch beim U5-Ausbau mit dem Vorschlaghammer hineinfährt, wäre das der nächste gravierende Schlag gegen die klimasozialen Grundpfeiler unserer Stadt“, so Judith Pühringer und Peter Kraus, Parteivorsitzende Grüne Wien zum im „_Kurier_“ bekanntgewordenen, möglichen U5-Ausbau-Stopp. „Rot-Pink würde damit erneut bei der Daseinsvorsorge kürzen, den Öffi-Ausbau stoppen und gleichzeitig auch noch die Wirtschaft abwürgen. Das schadet doppelt und dreifach“, so Pühringer und Kraus.

VERGEIGT ROT-PINK DAS NÄCHSTE GROSSPROJEKT?

Erst vor einem Jahr sind massive Verzögerungen beim U-Bahnausbau bekannt geworden. „Eine Verspätung des U5-Baus um viele Jahre würde sich nahtlos in die Reihe der schlecht gemanagten Großprojekte von Rot-Pink einreihen. Die Stadtregierung ist damit drauf und dran, das nächste Großprojekt auf Kosten der Steuerzahler:innen zu vergeigen“, so Kraus, der auch darauf verweist, dass ein späterer Ausbau wohl ein Vielfaches kosten würde.

ENORME BELASTUNG FÜR ANRAINER:INNEN

Die Stadtregierung gehe zudem rücksichtlos gegenüber all jenen vor, die von den Baustellen direkt betroffen seien. „Bei so schwerwiegenden Entscheidungen muss die Stadtregierung auch an die Anrainer:innen und die Geschäftsleute denken, die von den U-Bahnbaustellen massiv betroffen sind. Für diese Menschen bedeuten derartige Verzögerungen viele weitere Baustellenjahre voll Lärm und Schmutz“, so Pühringer.

VERHÖHNUNG DER ÖFFI-FAHRGÄSTE

Erst vor einer Woche kündigte Rot-Pink eine Verteuerung der Öffi-Tarife an und rechtfertigte das unter anderem mit der haarsträubenden Behauptung, dass diese Preissteigerung aufgrund der Investitionen in den U-Bahnausbau notwendig sei. „Die Öffis verteuern und gleichzeitig notwendige Investitionen abblasen ist eine Verhöhnung der Öffi-Fahrgäste in Wien“, so Pühringer und Kraus abschließend.

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