Wenn der Berg ruft: Hochbetrieb im Sportartikelhandel

Bevorstehende Semesterferien kurbeln Geschäft in Wien an – Konsumenten setzen auf Beratung und optimales Preis-Leistungs-Angebot – Leihangebote gewinnen an Bedeutung

Die Vorfreude aufs Sporteln in den Bergen ist bei vielen Wiener Familien zwei Wochen vor den Semesterferien groß. Das tiefwinterliche Wetter steigert die Lust auf Wintersport. „Dezember und Jänner haben wir traditionell Hochsaison im Wiener Sportartikelhandel. Heuer spielt auch das Wetter mit. Denn die Nachfrage nach Ausrüstung und Bekleidung steigt direkt proportional mit winterlicher Wetterlage“, erklärt Gernot Frank, Branchensprecher des Wiener Sportartikelhandels. Seine Empfehlung an die Konsumentinnen und Konsumenten: „Wer für die Semesterferien noch etwas benötigt, sollte zeitnah im Fachhandel vorbeischauen. Damit man das bekommt, was man will und sich etwaige Anpassungen und Services noch ausgehen.“ In Wien bieten neben den großen Filialen auch eine Vielzahl spezialisierter Fachbetriebe alles, was es für einen gelungenen Wintersport-Ausflug braucht. Kunden finden dort nicht nur die passende Ausrüstung für jede Winteraktivität, sondern profitieren auch von kompetenter Beratung.

BERATUNG UND SERVICE ALS KAUFKRITERIUM

„Für die Branche ist dieser Zeitraum – von Dezember bis Jänner, beginnend mit dem Weihnachtsgeschäft und endend mit den Semesterferien – eine sehr wichtige und umsatzstarke Zeit. Rund ein Drittel des gesamten Jahresumsatzes wird in diesen Monaten erzielt“, so Frank. Neben Wintersportgeräten, passenden Bindungen und Schuhen werden vor allem auch Skijacken und -hosen, Funktionsunterwäsche sowie Zubehör wie Stöcke, Brillen, Helme, Rückenprotektoren und Serviceleistungen wie Verleih und Pflege nachgefragt. Auch Eislaufschuhe, die klassische Rodel, Bobs und Rutschteller verkaufen sich gut.

Trotz guter Umsätze sieht Frank aber auch noch Potential: „Unsere Branche spürt das veränderte Konsumverhalten. Die Geschäfte sind gut besucht, doch die Menschen überlegen genau, wofür sie ihr Geld ausgeben. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis spielt heute eine viel wichtigere Rolle als noch vor ein paar Jahren. Fachkundige Beratung und Serviceleistungen rücken dabei immer stärker ins Zentrum des Konsumenteninteresses und können den entscheidenden Kaufimpuls auslösen. Das gilt künftig noch stärker zu berücksichtigen.“

SKIFAHREN: SKIVERLEIH IN WIEN SPART STRESS VOR ORT

Beim Skifahren setzen Familien mit Kindern und Gelegenheitsfahrer oft auf Leihartikel. „Ausleihen liegt im Trend. Gelegenheitsfahrer möchten selten eigene Ausrüstung lagern oder warten. Zudem ermöglicht der Verleih Zugang zu den neuesten Ski oder Skischuhen“, so Frank. Auch wenn der „Vor-Ort-Verleih“ im Wintersportgebiet gängig ist, bemerken die Händler, dass in Wien die Nachfrage steigt: „Es ist einfach stressfreier. Die Wintersportler können sich in Ruhe beraten lassen und einen Abholtermin vereinbaren, um optimal für den Skiurlaub oder Tagesausflüge ausgestattet zu sein. So bleibt die hektische Suche nach Ausrüstung im Skigebiet erspart, außerdem sollte auch Leihware optimal angepasst sein“, erklärt Frank.

FACHKUNDIGE BERATUNG VOR ORT LOHNT SICH

Für die Betriebe sind Werkstattservices wie das Schleifen von Schlittschuhen, Anpassen von Skischuhen oder klassisches „Skiwachseln“ Frequenz- und Umsatzbringer. Innovatives Zubehör wie Produkttests auf Skisimulatoren oder Fußanalysen für individuell optimierte Skischuhe finden immer mehr Interessenten. Gut geschulte Mitarbeiter im Fachhandel spielen hier eine zentrale Rolle, um den Ansprüchen der Kundschaft gerecht zu werden.
_ÜBER DIE BRANCHE_

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